Kein Ende im Statistik-Streit

In den nächsten Tagen verknurrt das Bundesamt für Statistik per Post 35'000 Leute dazu, an einer Telefonumfrage mitzumachen - trotz Protesten aus Bevölkerung und Politik.


Preiskrieg unter Coiffeurgeschäften
Mit Tiefstpreisen kämpfen viele Coiffeure in der Schweiz um Kunden. Der Grund: es gibt viel zu viele Coiffeurgeschäfte. Mit neuen Geschäftsmodellen wird versucht, der Krise zu trotzen.

Beiträge

  • Kein Ende im Statistik-Streit

    35'000 Menschen in der Schweiz erhalten in den nächsten Tagen Post vom Bundesamt für Statistik BfS. Darin werden sie orientiert, dass sie an telefonischen Befragungen teilnehmen müssen.

    Diese dienen der neuen Schweizerischen Arbeitskräfte-Erhebung - einer Statistik zur Beschäftigung und Arbeitslosigkeit in der Schweiz. Das Obligatorium, Auskunft zu geben, ist in der Schweiz ein Novum - und hat nach Bekanntwerden in den Medien und auch bei «Espresso»-Hörerinnen und -Hörern Protest hervorgerufen.

    In der Zwischenzeit sind im eidgenössischen Parlament drei Vorstösse hängig, welche den Auskunfts-Zwang rückgängig machen wollen. Dessen ungeachtet startet das BfS Mitte Oktober mit den obligatorischen Telefonbefragungen - in der Hoffnung, dass sich der Sturm der Entrüstung von selbst legen wird.

  • Preiskrieg unter Coiffeurgeschäften

    Mit Tiefstpreisen kämpfen viele Coiffeure in der Schweiz um Kunden. Der Grund: es gibt viel zu viele Coiffeurgeschäfte. Offiziell sind es rund 9000 Geschäfte, inoffiziell gegen 15‘000. Mit neuen Geschäftsmodellen wird versucht, der Krise zu trotzen.

    Der neuste Schrei in Luzern: Der Kunde bezahlt pro Minute Bedienung einen Franken. Der Verband Coiffure Suisse rechnet allerdings damit, dass sich die Geschäfte mit Tiefstangeboten nicht lange halten können.

    Christine Schulthess