Keine Kennzeichnung von Gasautos als Problem für Rettungskräfte

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  • Muss ich die gebuchte Unterkunft auf alle Fälle bezahlen?

    «Espresso»-Hörer Nils Waespe möchte eine Gruppenwanderung mit Übernachtung in einer Jugendherberge organisieren. In den Allgemeinen Geschäftsbestimmungen stösst ihm eine Klausel sauer auf: Er müsse bei einer Absage ab 14 Tagen vor dem Anreisetermin 80 Prozent bezahlen.

    Und sogar den ganzen Preis, wenn er am Anreisetag absagt. «Das Wetterrisiko ist mir zu gross! Ist das überhaupt rechtens?», fragt Nils Waespe.

    Solche Bestimmungen sind rechtlich zulässig, erklärt Rechtsexpertin Gabriela Baumgartner. «Für Reisende können sie sogar vorteilhaft sein! Streng nach dem Buchstaben des Gesetzes muss man bei einer Stornierung nämlich den vollen Preis bezahlen, wenn das Zimmer nicht anderweitig vergeben werden kann.»

    Matthias Schmid

  • Postfinance: Dreistes Phishing-Mail gaukelt Sicherheit vor

    Ein Mail, welches zurzeit kursiert, zeigt als Absender eine echte E-Mail Adresse von Postfinance und scheint auf den ersten Blick authentisch: «Wir haben ein grosses Projekt zur Bekämpfung der Internetkriminalität ins Leben gerufen.» Mit einem Klick auf einen Link werde ein Sicherheits-Update installiert. Tatsächlich handelt es sich jedoch um einen Hackerangriff.

    Marc Andrey, Sprecher der Postfinance, bestätigt: «Es ist eines der besseren Mails, mit denen in unserem Namen Phishing-Angriffe unternommen wurden.» Wer das Mail genau lese, bemerke jedoch Schreibfehler und Bezeichnungen, die es bei der Postfinance so nicht gebe. Am wichtigsten sei jedoch der Hinweis, dass kein Finanzinstitut in der Schweiz per Mail seine Kunden für Sicherheitsmassnahmen angehen würde. Solche Mails gehörten ungelesen in den Papierkorb.

    Matthias Schmid

  • Keine Kennzeichnung von Gasautos als Problem für Rettungskräfte

    Immer mehr Fahrzeuge mit alternativen Antriebsarten fahren über Schweizer Strassen. Bei Unfällen kann dies zu Problemen führen für die Rettungskräfte, weil gerade Fahrzeuge mit Flüssiggas nicht gekennzeichnet sind.

    «Ich kann mir gut vorstellen, dass bei Flüssiggas-Autos eine Art Kleber mit Aufschrift oder so ähnlich kommen wird», sagt Jan Bauke, Abteilungsleiter Nord der Berufsfeuerwehr Zürich. Bei europäischen Fahrzeugherstellern seien Gespräche im Gang.

    Auch der Direktor des Schweizerischen Feuerwehrverbands, Robert Schmidli, würde eine solche Kennzeichnung begrüssen. «Allerdings sind vor allem die selber umgerüsteten Gasfahrzeuge ein Problem für die Sicherheit. Und mit einer standardisierten Kennzeichnung auf Neuwagen wird das Problem also nicht gelöst.»

    Martina Schnyder