Lebensmittel-Labels: Verwirrung statt Orientierung

Die Flut von Lebensmittel-Labels überfordert Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des WWF Schweiz: Keiner der Befragten kannte alle vorgelegten Labels.

Und dies obwohl nur die 20 Gängigsten zu beurteilen waren. Vor allem neuere Labels wurden nur von wenigen Leuten erkannt. Der WWF kritisiert deshalb, dass kleinere Lebensmittelanbieter eigene Labels kreieren, statt auf bestehende zu setzen.

«Espresso» präsentiert die Ergebnisse der Umfrage, die Reaktionen von Detailhändlern und die Zukunftspläne des Bundes in Sachen Labels: Er kämpft nicht gegen mehr Labels, sondern für mehr Klarheit. Und dabei denkt man an die Schaffung eines weiteren Labels, eines staatlichen Gütesiegels für Berg- und Alp-Produkte.

Hörer-Diskussion: Wer soll im Label-Dschungel für Klarheit sorgen?