Lohndumping mit billigen Praktika?

In der Schweiz werden immer mehr Praktikums-Plätze angeboten. Der Verband «KV Schweiz» kritisiert Fälle, wo unter dem Deckmantel eines Praktikums billige Arbeitskräfte gesucht werden.

Der Arbeitgeberverband schliesst dies nicht aus, redet jedoch von einer «verschwindend kleinen Minderheit».

Hörerfragen: Wer erbt «mein» Pensionskassengeld?

Was passiert mit dem Geld in der Pensionskasse, wenn jemand stirbt? Das Thema hat bei den Hörern viele zusätzliche Fragen ausgelöst. «Espresso» fasst die wichtigsten Fragen und Antworten nochmals zusammen.

Beiträge

  • Hörerfragen: Wer erbt «mein» Pensionskassengeld?

    «Espresso» hat in der Sendung vom Montag die Frage gestellt, was mit dem Kapital in der Pensionskasse passiert, wenn jemand stirbt. Ein Experte hat im Anschluss zur Sendung während einer Stunde die Fragen der Hörerinnen und Hörer dazu beantwortet und fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen.

    Jede versicherte Person hat Anrecht darauf, sich bei seiner Pensionskasse zu erkundigen, welche Regelungen in seinem Fall zur Anwendung kommen. Wichtig ist es deshalb, sich frühzeitig aktiv bei seiner Pensionskasse zu erkundigen. Dies am besten auf schriftlichem Weg.

    Yvonne Hafner

  • Lohndumping mit billigen Praktika?

    In Zeiten der Wirtschaftskrise werden vermehrt Praktika angeboten. Der Verband «KV Schweiz» kritisiert schwarze Schafe unter den Arbeitgebern, die befristete Arbeitsverhältnisse als Praktikum bezeichnen um Geld zu sparen.

    Praktika seien prinzipiell eine gute Sache, betont KV Schweiz. Es gebe aber immer häufiger Fälle, die für den Praktikanten nicht sinnvoll seien. Insbesondere bei Praktika, die länger als sechs Monate dauern sei Vorsicht geboten.

    Der Arbeitgeberverband schliesst nicht aus, dass es in Zeiten der Wirtschaftskrise Fälle von Missbrauch gebe. Schwarze Schafe unter den Arbeitgebern seien aber eine verschwindend kleine Minderheit. Ganz im Gegensatz zu den Nachbarländern wie Deutschland oder Italien, wo die Situation viel schlimmer sei.

    Matthias Schmid