Mageres Interesse an Klimaprojekt der Post

Beiträge

  • Mageres Interesse an Klimaprojekt der Post

    Vor zwei Jahren lancierte die Post mit «Pro Clima» eine neue Massnahme gegen den Klimawandel. Bisher wurden 124 Millionen Sendungen mit «Pro Clima» verschickt. Dies sind aber nur gerade ein Prozent aller verschickten Briefe und Pakete.

    Post-Kunden können so den Co2-Ausstoss, welcher beim Versand des Briefes entsteht, freiwillig kompensieren. Dafür bezahlen sie einen Zuschlag.

    Das bisher schwache Kundeninteresse führt die Post darauf zurück, dass zuerst ein Umdenken bei Privaten und Firmen stattfinden müsse und dies Zeit brauche. Die Post will darum nicht von einem Misserfolg sprechen.

    Diese Einschätzung teilen auch unabhängige Experten. Bei Flugtickets liege die Kompensation im Promille-Bereich. Bei einem anderen System ist die Co2-Kompensation bereits im Produktpreis einkalkuliert.

    Nicole Roos

  • Kamera liefert schlechte Bilder: Gutschein oder Geld zurück?

    «Espresso»-Hörer Thomas Stein hat sich eine Kamera gekauft. Die Aufnahmen waren von Anfang an mangelhaft. Herr Stein erhielt vom Fachmarkt nach zahlreichen Reklamationen kein Geld zurück, sondern Gutscheine in Höhe des Verkaufspreises.

    Liegt ein Garantiefehler vor, haben Konsumenten laut Rechtsexpertin Doris Slongo grundsätzlich das Recht, das Geld zurück zu verlangen. In vielen Fällen schliessen Verkäufer jedoch in den allgemeinen Geschäftsbedingungen eine Rückerstattung des Geldes aus.

    Die Verantwortlichen des Fachmarkts haben im Fall von Herrn Stein die Gutscheine zudem aus reiner Kulanz ausgehändigt. Ein Garantiefehler wurde nicht gefunden. Das Gegenteil zu beweisen ist unter Umständen aufwändig und teuer.

    Matthias Schmid

  • «Espresso»-Forum: Hörerpost vom Januar

    Der Wildwuchs bei Lebensmittel-Labels führt dazu, dass Etiketten auf Lebensmitteln immer schwieriger zu entziffern sind. Für viele «Espresso»-Hörerinnen und Hörer ein grosses Ärgernis.

    Ein Aufreger war auch der Beitrag über Rettungskarten in Autos. Hörer haben danach vergeblich versucht, auf der Internetseite der Autohersteller die entsprechende Karte herunterzuladen. Auch Beiträge zum Salzen von Strassen und die Geld-zurück-Garantie von Joghurts haben viele Reaktionen ausgelöst.

    Matthias Schmid

  • Konsumnachrichten

    Mehr Beanstandungen bei Futtermitteln / Mehr Ausweisentzüge auf Schweizer Strassen / Schokolade und Käse sind Exportschlager

    Bei Futtermitteln für Nutztiere hat die Forschungsanstalt Agroscope 2010 rund die Hälfte der genommenen Proben beanstandet. In den meisten Fällen handelte es sich um Fehler bei der Deklaration der Inhaltsstoffe. 

    Knapp 79'000 Autofahrer in der Schweiz mussten 2010 ihren Ausweis abgeben. Zugenommen haben besonders schwere Fälle, bei denen der Ausweis auf unbestimmte Zeit entzogen wird.

    Schokolade und Käse gehörten 2010 zu den Exportschlagern bei den Lebensmitteln. Beim Käse nahm der Export um 2,5 Prozent zu. Auch die Nachfrage nach Schweizer Schokolade ist deutlich gestiegen, dies vor allem in Deutschland.

    Edith Gillmann