Managed Care: Das müssen Sie wissen

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  • Managed Care: Das müssen Sie wissen

    Am 17. Juni stimmen die Schweizer Bürger über die Einführung des Managed-Care-Modells ab. Befürworter und Gegner überbieten sich mit Argumenten. Da kann der Überblick schnell einmal verloren gehen. «Espresso» fasst das Wichtigste zusammen.

    Darum geht es:

    Mit der Einführung des Managed-Care-Modells soll die Betreuung des einzelnen Patienten besser koordiniert werden. Ziel des Modells ist, damit Mehrfachbehandlungen zu vermeiden. Dies geschieht, indem sich verschiedene Haus- und Spezialärzte zu einem Netzwerk zusammenschliessen. Die Koordination der Behandlung übernimmt der Hausarzt.

    Das Netzwerk hat pro Jahr für jeden Patienten eine Behandlungspauschale - quasi ein Budget - zur Verfügung. Diese Pauschale wird aufgrund des Alters, Geschlechts und der Krankheit errechnet. Sind die tatsächlichen Behandlungskosten tiefer, profitiert das Netzwerk. Sind die Kosten höher, gehen diese zu Lasten des Ärztenetzes.

    Maria Kressbach / Christian Scheurer / Martina Schnyder

  • Trotz bezahlter Rechnung: Mahnungen und Post vom Inkasso-Büro

    Nicole Steinhauser aus Feldmeilen (ZH) hat beim Online-Versandhaus Zalando Kleider und Schuhe bestellt. Obwohl sie die Sachen fristgerecht bezahlte, flatterten ihr daraufhin Mahnungen und gar Schreiben eines Inkasso-Büros ins Haus.

    «Als ich den Kundenservice der Firma anrief, sagte man mir, dass ich falsch einbezahlt habe», schildert Nicole Steinhauser ihren Ärger. So hätte sie auf dem Einzahlungsschein noch eine weitere Nummer angeben müssen, dies sei aber auf ihrem Schein gar nicht möglich gewesen. Nicole Steinhauser ortet die Probleme in der Deutschen Zentrale. «Dort hat man vermutlich keine Ahnung, was in der Schweiz bestellt wurde und was nicht.»

    Simon Thiriet