Nachhaltigkeit von Palmöl schwer überprüfbar

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  • Nachhaltigkeit von Palmöl schwer überprüfbar

    Palmöl ist als Rohstoff sehr begehrt und wird in Nahrungsmitteln, Kosmetikartikeln oder als Treibstoff verwendet. Da Palmöl oft unter dem Titel «pflanzliche Fette» deklariert wird, ist für den Konsumenten schwer abschätzbar, ob und welches Palmöl enthalten ist.

    Um die grosse Nachfrage nach Palmöl zu stillen und Anbauflächen zu erhalten, sind vielerorts Regenwälder abgeholzt worden. Erst langsam laufen Bemühungen, nachhaltigere Lösungen zu finden. So können Plantagen, die nicht auf abgeholzten Regenwald-Flächen entstanden sind, Zertifikate erlangen.

    Die Schweizer Grossverteiler Coop und Migros bemühen sich nach eigenen Angaben, die Eigenmarken mit möglichst nachhaltigem Palmöl herzustellen. Coop hat nun sogar damit begonnen, selber Palmöl von zertifizierten Plantagen zu importieren und hierzulande zu verarbeiten.

    Krispin Zimmermann

  • In 140 Zeichen zum Traumjob

    Bewerbungsverfahren werden immer ungewöhnlicher. In England sucht eine Firma ausschliesslich per Sozialnetzwerk «Twitter» neue Mitarbeiter. Bewerber haben nur 140 Schriftzeichen, um sich vorzustellen. In der Schweiz wäre dies allenfalls in Einzelfällen denkbar, meinen Experten.

    «Wer mehr als 140 Zeichen braucht, um sich vorzustellen, ist bei uns am falschen Platz», sagt Alan Geere. Er ist Firmenchef eines Londoner Medienunternehmens und sucht neue Mitarbeiter nur noch per «Twitter». Er sei es leid, ständig seitenlange Motivationsschreiben durchlesen zu müssen.

    In der Schweiz wäre eine solch extreme Vorgehensweise nur in Ausnahmefällen denkbar, sind sich hiesige Personalverantwortliche einig. Bei uns sei noch immer die Vollständigkeit und Darstellung der Unterlagen das A und O einer erfolgreichen Bewerbung.

    Simon Thiriet