Neue Masche der Registerhaie

Sogenannte Registerhaie verkaufen seit Jahren teure Einträge in unbedeutenden Branchenbüchern. Betroffen sind vor allem kleinere und mittelgrosse Betriebe.

Diese werden in eine Vertragsfalle gelockt und neuerdings am Telefon äusserst aggressiv aufgefordert, angeblich ausstehende Rechnungen zu begleichen.

 

«Espresso»-Forum November

Unerwünschte Werbung, der Mangel an Pflegepersonal und Probleme bei der Einnahme mehrerer Medikamente: Viele «Espresso»-Beitrag haben in den letzten Wochen eine Flut von Zuschriften aus der Hörerschaft ausgelöst.

Beiträge

  • Neue Masche der Registerhaie

    Für Einträge in unbedeutende Register und Branchenbücher verlangen Registerhaie bis zu mehrere Tausend Franken pro Jahr. In Briefen oder per Telefon fordern sie Firmen auf, eine angebliche Mitgliedschaft in einem Register zu erneuern oder diese zu kündigen.

    Wer solchen Aufträgen zustimmt, tappt in eine Vertragsfalle und wird umgehend zu neuen Zahlungen verpflichtet.

    Dieser Trick ist alt bekannt, die Registerhaie gehen jedoch immer aggressiver vor. Wer nicht bezahlt, wird neuerdings am Telefon massiv belästigt. Angebliche Anwälte drohen mit rechtlichen Schritten und unterbreiten kostspielige Angebote, um aus den Verträgen auszusteigen.

    Krispin Zimmermann

  • «Espresso»-Forum November

    Auch wer auf seinem Briefkasten einen «Stopp Werbung»-Aufkleber anbringt, bekommt immer wieder unerwünschte Post. Für viele Hörerinnen und Hörer offenbar ein grosses Ärgernis.

    Viele Reaktionen haben auch die Beiträge zu gefährlichen Medikamentencocktails oder den Massnahmen gegen den Mangel beim Pflegepersonal ausgelöst.

    Edith Gillmann