Pflegen und arbeiten: Ein Ding der Unmöglichkeit?

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  • Pflegen und arbeiten: Ein Ding der Unmöglichkeit?

    Immer mehr Erwerbstätige pflegen zusätzlich zur Arbeit ihre hilfsbedürftigen Angehörigen. Im Gegensatz zu den deutschsprachigen Nachbarländern fehlt dazu in der Schweiz weitgehend eine gesetzliche Bestimmung.

    Wer als Arbeitnehmer seine Angehörigen pflegen will, ist auf den Goodwill des Arbeitgebers angewiesen.

    In Deutschland können seit Anfang Jahr viele Arbeitnehmer zugunsten der Angehörigenpflege vorübergehend ihr Arbeitspensum reduzieren. Die sogenannte Familienpflegezeit ist gesetzlich geregelt und kann während zwei Jahren bezogen werden.

    Wie Ruth Derrer Balladore vom Schweizerischen Arbeitgeberverband gegenüber «Espresso» erklärt, kann sie sich eine solche Regelung in der Schweiz nicht vorstellen. Es sollte jedem Unternehmen selber überlassen sein, ob und wie sie ihren Angestellten die Angehörigenpflege ermöglichen wollen. Arbeitnehmer sollen mit ihren Anliegen frühzeitig vorstellig werden, so lasse sich meistens eine Lösung finden.

    Matthias Schmid

  • Teures Tierfutter ist nicht nötig

    In den Fachgeschäften für Tierbedarf gibt es immer mehr Produkte: Diätfutter, Rassenfutter, Premiumfutter. Doch auch mit einem günstigen Futter vom Grossverteiler könne ein Tier genauso gut ernährt werden, so Tierfutterexperte Marcel Wanner.

    Ein Hund könne auch mit Essensresten gefüttert werden, sofern die Ernährung ausgewogen sei und die Reste nicht stark gewürzt sind. «Eine Katze kann man jedoch nicht mit Essensresten ernähren», sagt Marcel Wanner, Professor für Tierernährung an der Universität Zürich. Er empfiehlt für Katzen Nassfutter, da diese ihren Wasserbedarf über die Nahrung decken würden und sie es nicht gewohnt seien, Wasser zu trinken.

    Nicole Roos