«Primacall hat uns getäuscht»

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  • «Primacall hat uns getäuscht»

    Bei der «Espresso»-Redaktion häufen sich Beschwerden über die Telekomfirma «Primacall». Einem 70-Jährigen hat die Firma telefonisch gleich drei parallel laufende Handyabos verkauft, obwohl er kein einziges braucht.

    Ein Gleichaltriger beklagt sich, man habe ihn um die Unterschrift für eine «Umfrage» gebeten, in Wirklichkeit sei es aber ein «Primacall»-Vertrag gewesen.

    «Es geht um eine Umfrage im Auftrag der Cablecom»: Nach dieser Erklärung liess Werner Trachsel den Vertreter ins Haus und beantwortete Fragen. Schliesslich wurde er um eine Unterschrift gebeten - als Bestätigung dafür, dass die Umfrage stattgefunden habe. Werner Trachsel unterschrieb. Allerdings war es keine Bestätigung, sondern ein Vertrag für ein Telefon- und Internetabo mit einer Laufzeit von 2 Jahren.

    Tobias Fischer

  • Schweizer wollen jederzeit und überall einkaufen

    Eine grossangelegte Studie zeigt, dass 88% aller befragten Schweizerinnen und Schweizer für ihren Einkauf verschiedene Vertriebskanäle nutzen. Dies zwingt die Unternehmen, sich auf den Konsumenten vermehrt einzustellen und neue Vertriebsmöglichkeiten auszutüfteln.

    Die Zeiten, in denen es sich ein Unternehmen leisten konnte, seine Produkte einfach nur im Laden anzubieten, sind vorbei. Der Kunde möchte heute per Mausklick einkaufen, wenn er nach der Arbeit nach Hause kommt. Die Kundin blättert in aller Ruhe einen Katalog durch und lässt sich die Artikel zur Probe schicken.

    «Der Konsument wird in Zukunft noch mehr entscheiden, über welche Kanäle er einkaufen möchte», meint Martin Frey vom Beratungsunternehmen PwC Schweiz, das die Studie bei 1000 Schweizerinnen und Schweizern in Auftrag gab. Bereits heute benütze jeder dritte von uns 4 - 5 verschiedene Kanäle (Laden, Internet, Katalog, Handy etc.) für seine Einkäufe. Der klassische Laden habe vor allem in den Bereichen Bücher, Musik, Film und Computer ausgedient. «Wer heute in dieser Branche tätig ist und zum Beispiel einen CD-Laden führt, muss sich innovativ zeigen, sonst hat sein Laden ausgedient», so Frey weiter.

    Simon Thiriet