Private Bahnhofsbetreiber auf dem Abstellgleis

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  • Private Bahnhofsbetreiber auf dem Abstellgleis

    14 Schweizer Bahnhöfe wurden von Privaten vor der Schliessung gerettet. Nun sind diese Bahnhöfe erneut bedroht: Die SBB hat die Verträge für die Zusammenarbeit gekündigt und will neu verhandeln. Die Privaten fürchten, dass sie ihre Bahnhöfe deshalb schliessen müssen.

    Streitpunkt ist die Provision, welche die Privaten pro verkauftem Generalabonnement erhalten. Die Stationshalter bekommen heute bis zu 460 Franken pro Abonnement. Neu soll jedes GA pauschal nur noch mit 50 Franken abgegolten werden. Die SBB begründet diese Kürzung mit der Zunahme der privat betriebenen Bahnhöfe. In den 90er-Jahren musste man die Provisionen bloss an ein paar vereinzelte Stationshalter auszahlen, heute sind es 14. Dies kostet die SBB pro Jahr über eine Million Franken, so Sprecher Roman Marti. Geld, das man beispielsweise für die Beschaffung neuer Züge brauche.

    Simon Thiriet

  • Trick 77: Beim Schachtelhalm hilft nur graben, graben, graben

    Wer den Schachtelhalm, auch Katzenschwanz genannt, als Unkraut bekämpfen will, braucht viel Ausdauer und muss tief in die Erde graben. Die Urpflanze gilt zu Recht als Überlebenskünstlerin. Ihre Wurzeln reichen bis 1,5 Meter in den Boden.

    Lässt man beim Ausgraben nur ein einziges Wurzelstück zurück, kann sich die Pflanze wieder fortpflanzen. Wer das Unkraut regelmässig ausreisst, schwächt zwar die Wurzeln, unterbricht jedoch bloss das Wachstum um einige Wochen.

    Schachtelhalme meiden kalkhaltigen Boden. Hörer berichten, dass sich die Population von Schachtelhalmen in der Nähe von Steingärten mit den Jahren stark zurückbildete.

    Krispin Zimmermann