Pulver wäscht weisser als Flüssigwaschmittel

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  • Pulver wäscht weisser als Flüssigwaschmittel

    Flüssige Vollwaschmittel sind beliebt. Weisse Wäsche wird jedoch mit Waschpulver sauberer und vergraut weniger. Dies zeigt ein Test der deutschen Stiftung Warentest. Diese hat die Pulver der beiden Marktführer Persil und Ariel mit 19 flüssigen Vollwaschmitteln verglichen.

    Während eines halben Jahres wurden dafür fast 1000 Waschtrommeln gefüllt.

    Die beiden Pulver wurden mit dem Prädikat «gut» bewertet. Die flüssigen Vollwaschmittel schnitten bestenfalls «befriedigend» ab. Die Pulver waschen weisse Wäsche deshalb sauberer, weil sie Bleichmittel enthalten. Flüssigwaschmittel müssen ohne Bleichstoffe auskommen. Vier Flüssigwaschmittel wurden von der Stiftung Warentest als «mangelhaft» eingestuft, da sie stark umweltbelastende Konservierungsmittel enthalten. In festen Pulvern sind Konservierungsmittel unnötig.

    Oliver Fueter

  • Glosse: Ein Prosit der Ungemütlichkeit

    Gerade dann, wenn es spätabends im Restaurant am gemütlichsten ist, passiert es: Tische werden geputzt, Stühle auf die Tische gestellt und dann schaltet noch jemand den Staubsauger an. Die Stimmung ist im Eimer und all dies bloss, weil der Restaurant-Wirt zehn Minuten früher Schluss machen will.

    «Espresso»-Hörerin Katrin Gerber aus Schliern (BE) ist genervt: «Ist es üblich, dass wir Konsumenten hinnehmen müssen, dass während eines Restaurantbesuches gewischt und geputzt wird?» Zusammen mit ihrer Gymnastikgruppe sei sie abends um 20 Uhr in einem Café eingekehrt. Und obwohl die Lokalität noch eine Stunde geöffnet haben sollte, wurden rund um die Gruppe von Katrin Gerber bereits die Stühle gereinigt.

    Simon Thiriet

  • Das Recht auf ein Arbeitszeugnis

    «Espresso»-Hörerin Ivelina Antonova aus Riehen (BS) hat sieben Jahre in ihrem letzten Unternehmen gearbeitet. Auf Ende 2011 kündete sie fristgerecht, ein Arbeitszeugnis hat sie trotz mehrfacher Aufforderung bis heute nicht erhalten.

    Deshalb hat sie sich auch noch nicht auf eine neue Stelle beworben.

    Laut Rechtsexpertin Doris Slongo hat Frau Antonova ein Anrecht darauf, dass ihr das Arbeitszeugnis sofort ausgestellt wird. Sie kann ihrem ehemaligen Arbeitgeber ein entsprechendes Ultimatum stellen. Wenn Frau Antonova eine Stelle und damit ein Einkommen verpasst hat, weil sie kein Zeugnis erhielt, dann müsste ihr der frühere Arbeitgeber Schadenersatz zahlen.

    Matthias Schmid