Radioaktive Steinpilze aus der Ukraine

Beiträge

  • Radioaktive Steinpilze aus der Ukraine

    Bei Routinekontrollen des Kantonalen Labors Zürich im vergangenen Jahr überschritten 2 von 14 Steinpilz-Proben aus Osteuropa den Toleranzwert für radioaktives Cäsium 137.

    Beide Proben stammten aus derselben Lieferung. Besorgniserregend: Auf den Liefer-Zertifikaten war ein 3-mal tieferer Cäsiumwert eingetragen.

    Die radioaktiven ukrainischen Steinpilze waren zum Zeitpunkt der Stichprobe bereits in den Verkauf gelangt, bestätigt der Zürcher Kantonschemiker Rolf Etter gegenüber dem Konsummagazin «Espresso». Wo es noch möglich war, wurden die beanstandeten Pilze zurückgezogen und vernichtet. Insgesamt fast 10 Tonnen Steinpilze wurden so entsorgt.

    Oliver Fueter

  • Wohnungssuche wird zum Albtraum

    In fast 30 Städten der Schweiz sind auf 1000 Wohnungen nicht einmal 2 leer. Vor allem in den Städten ist es immer schwieriger, ohne Beziehungen eine Wohnung zu bekommen. Dazu kommt, dass Vermieter die Situation ausnutzen.

    Felicitas Huggenberger, Geschäftsleiterin beim Zürcher Mieterinnen- und Mieterverband:«Wir hören immer wieder von zweifelhaften Fragebogen der Vermieter, die intimste Details der Interessenten erfragen.» Auch komme es immer wieder vor, dass Vermieter eine Wohnung demjenigen geben, welcher am meisten bietet.« Das ist Wucher und kann angefochten werden! »

    Und weiter meint Felicitas Huggenber im «Espresso»-Interview:«Die Situation auf dem ausgetrockneten Wohnungsmarkt ist dermassen prekär, dass Personen auf Wohnungssuche bis zu einem gewissen Grad der Willkür eines Vermieters ausgesetzt sind.»

    Martina Schnyder

  • Wie verbindlich ist der Preis für einen Kostenvoranschlag?

    «Espresso»-Hörerin Katharina König aus Bremgarten bei Bern hat zwei Bügelstationen, die beide zur gleichen Zeit defekt waren. In ihrem Elektrofachgeschäft steht bei der Kasse gross «Kostenvoranschlag: 35 Franken». Statt 70 Franken verlangte das Geschäft nachher jedoch 150 Franken.

    Die Abklärungen seien aufwändiger gewesen als erwartet.

    Das Elektrofachgeschäft kann die Mehrkosten laut Rechtsexpertin Doris Slongo nicht der Kundin weiterverrechnen. Wenn das Geschäft mehr verlangen will für die Abklärung, hätte es dies Frau König mitteilen müssen. Dann hätte Katharina König neu entscheiden können, ob sie so viel zahlen will oder ob sie es bleiben lässt. Das Elektrofachgeschäft hat jedoch keine solche Mitteilung gemacht. Frau König kann deshalb auf der Zahlung von 70 Franken beharren.

    Matthias Schmid