Rotes Kreuz sorgt für rote Köpfe

Beiträge

  • Rotes Kreuz sorgt für rote Köpfe

    Mit einem Bettel-Brief bittet das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) die Empfänger, im Testament berücksichtigt zu werden. Vielleicht, so der Vorschlag, möge man dem Hilfswerk ja einen Teil seines Vermächtnisses, ein sogenanntes Legat, hinterlassen.

    «Mein Vater war irritiert, als er den Brief sah», schreibt uns eine «Espresso»-Hörerin. «Er glaubte, angeschrieben worden zu sein, bloss weil er eine ältere Person ist.» Irrtum, meint das SRK. Der Brief richte sich längst nicht nur an ältere Menschen. Allerdings komme es immer wieder vor, dass sich Personen bei einer solchen Werbe-Aktion verletzt fühlen. Das Thema «Tod» sei heikel und verlange nach einem sensiblen Umgang.

    Simon Thiriet

  • Muriel Bonnardin, die Legate-Fachfrau der Schweiz

    Seit rund zwei Jahrzehnten wirbt sie für die Umweltorganisation «Greenpeace» um Legate und hat auch ein Buch über den Antrieb, ein Testament zu schreiben, verfasst («Geld und Herzblut», Kontrast-Verlag).

    Muriel Bonnardin spricht mit «Espresso» über das Ansehen von Testament-Spenden in der Schweiz, auf welche Aspekte man bei diesem heiklen Thema speziell aufpassen muss und weshalb die Menschen ihren Kindern heute weniger hinterlassen, als noch vor 20 Jahren.

    Simon Thiriet

  • Konsumnachrichten

    Ab 2012 braucht es keine Velovignette mehr / Bauernverband plant neue Swissness-Initiative / Besserer Schutz für Konsumenten ab 1. April 2012 

    Ab nächstem Jahr müssen Velos nicht mehr mit einer Vignette ausgestattet sein. Der Bundesrat hat die nötigen Verordnungsänderungen beschlossen und die neuen Regeln auf Anfang nächsten Jahres in Kraft gesetzt. 

    Die Delegiertenversammlung des Schweizerischen Bauernverbands soll Mitte November den Startschuss für die Lancierung der Volksinitiative «Glaubwürdige Swissness» geben. Der Bundesrat hat 2009 bereits eine Swissness-Vorlage lanciert. Diese sei im Parlament derart abgeschwächt und verwässert worden, dass es eine neue Initiative brauche, erklärte der Bauernverband gegenüber «Espresso».