Schlafphasenwecker: gut gelaunt in den Tag

Schlafphasenwecker versprechen einen dann zu wecken, wenn man besonders leicht aufsteht. Das ist tatsächlich möglich. Da sich dieses Versprechen aber auch mit einem herkömmlichen Wecker und genügend Schlaf erfüllen lässt, sind Schlafforscher und Schlafärzte skeptisch.

 


Sitzt bei einer Glaskaraffe der Glasstöpsel fest, kann dieser durch stetiges Klopfen gelöst werden. Zum Klopfen eignet sich am besten ein Rundholz, zum Beispiel der Stiel einer dicken Kelle. Mit dem Rundholz wird an den Flaschenhals geklopft, bis sich der Stöpsel gelöst hat.

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  • Schlafphasenwecker: gut gelaunt in den Tag

    Schlafphasenwecker versprechen einen dann zu wecken, wenn man besonders leicht aufsteht. Dies wird dank Bewegungs-Sensoren möglich. Diese messen, wann ein idealer Weckmoment wäre. Dass dies möglich ist bestätigen Schlafforscher und Schlafärzte.

    Trotzdem sind Experten, nicht zuletzt wegen dem hohen Preis, skeptisch. Mit genügend und regelmässigem Schlaf, könne man auch mit einem normalen Wecker gut aufstehen.

    Wer trotzdem von einem Schlafphasenwecker geweckt werden möchte, muss tief in die Tasche greifen. Die Modelle des österreichischen Herstellers Axbo kosten zwischen 300 und 350 Franken. Die Modelle des amerikanischen Konkurrenten Sleeptracker sind mit 170 bis 200 Franken etwas billiger. Es gibt aber auch eine günstigere, wenn auch nicht gleich präzise, Alternative. Da die Technik in den Sensoren der Schlafphasenwecker auch in vielen modernen Mobiltelefonen steckt, kann man für verschiedene Modelle Schlafphasenwecker-Programme herunterladen.

    Rafael Zeier

  • Trick 77: Klemmende Glaskaraffe

    Besonders Glasstöpsel mit einer rauen Oberfläche sitzen gerne fest. In solchen Fällen ist Geduld gefragt.

    Mit einem Rundholz oder einer Kelle, sanft aber stetig den Flaschenhals rund um abklopfen. Dabei immer wieder etwas am Glasstöpsel ziehen. Bis zum Erfolg kann viel Zeit vergehen. Der Stöpsel löst sich ruckartig, daher sollte die Karaffe kippsicher platziert werden.

    Dieser Trick war schon unseren Vorfahren bekannt. Eine «Espresso»-Hörerin schickte uns eine Kopie eines Haushaltbuches aus dem Jahre 1873!

    Weitere Tipps: Die Karaffe zuerst zu kühlen, danach den Flaschenhals mit einem heissen Lappen erwärmen. Als exklusivste Alternative wurde eine Reise in die Höhe vorgeschlagen. Der niedrige Luftdruck auf dem Jungfraujoch würde einem möglichen Vakuum entgegenwirken, schreibt eine Hörerin.

    Krispin Zimmermann