Spannung vor dem «Franken-Tisch»

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  • Spannung vor dem «Franken-Tisch»

    Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten sollen von den Währungsvorteilen profitieren können. Dazu hat Wirtschaftsminister Johann Schneider-Amman einen runden Tisch einberufen.

    Eingeladen sind Produzenten, Händler, Konsumentenorganisationen, die Wettbewerbskommission und der Preisüberwacher. Die Erwartungen der Teilnehmenden sind hoch.

    Konsumentenkreise fordern eine sofortige Weitergabe der Währungsgewinne z.Bsp. bei Kleidern oder Kosmetikprodukten. Marktvertreter halten sich mit Aussagen zurück.

    Krispin Zimmermann

  • Handy-Guthaben als Zahlungsmittel

    Gewürze am Marktstand per SMS bezahlen? In Kenia ist das möglich. Gesprächsguthaben lassen sich nämlich ganz einfach von einem Handy auf ein anderes übertragen. «Warum ist in der Schweiz nicht möglich, was in Kenia problemlos funktioniert?», fragt «Espresso»-Hörer Christian Adolf.

    In Kenia hat sich das Handy als Zahlungsmittel etabliert. Der Grund: Nur etwa 20 Prozent der Erwachsenen verfügen über ein Bankkonto, Mobiltelefone sind dagegen viel stärker verbreitet. Die Schweiz dagegen verfügt über ein funktionierendes Bankensystem.

    Und trotzdem ist «Bezahlen mit dem Handy» auch hier immer wieder ein Thema: Per SMS lassen sich Parkgebühren, Skipässe oder Schokoriegel bezahlen. Und in Zukunft soll es reichen, das Handy im Laden an ein Lesegerät zu halten, um zu bezahlen.

    Tobias Fischer