Speisewagen: Reservationen verschlampt

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  • Speisewagen: Reservationen verschlampt

    Die SBB betreibt mit ihrer Tochterfirma «Elvetino» 90 Speiserestaurants auf Schweizer Schienen. Gerade zu Stosszeiten müssen Kundinnen und Kunden regelrecht um Plätze kämpfen. Clever, wer sich auf die Möglichkeit der Reservation besinnt - könnte man meinen.

    «Espresso» deckt jetzt aber auf, dass selbst mit einer gültigen Reservation der Platz nicht garantiert ist.

    «Tatsächlich gab es eine Zeit, in der wir technische Probleme hatten» bestätigt SBB-Mediensprecher Daniel Bach gegenüber «Espresso». Die Probleme hätten die SBB und «Elvetino» nun aber im Griff. Eine Aussage, der Regula Bieri von der Gewerkschaft des Verkehrspersonals widerspricht: «Leider haben wir in den letzten Monaten nicht festgestellt, dass eine Verbesserung eingetreten ist». Die unauffindbaren Speisewagen-Reservationen würden nicht nur bei Kundinnen und Kunden für Ärger sorgen. Es sei vor allem auch für die Angestellten, die vor Ort die technische Fehlleistung ausbaden müssen, eine unzumutbare Situation.

    Magnus Renggli

  • Bargeld im Laden beziehen: Mit «Maestro» kaum möglich

    Mit der Maestro-Karte (früher EC-Karte) kann man in Schweizer Läden weiterhin kaum Bargeld beziehen. Six-Multipay, welche die Maestro-Zahlungen in der Schweiz verarbeitet, liess ein auf Ende 2010 angekündigtes Projekt wieder fallen.

    Six-Multipay, Banken und Detailhändler konnten sich nicht einigen, wie Kosten und Gewinne der Geldbezüge aufgeteilt würden.

    Dass es ganz einfach ginge, beweist «Spar»: Durch einen kleinen Trick können dort Kunden auch mit der Maestro-Karte an der Ladenkasse bis 300 Franken Bargeld beziehen. Auch mit der Postfinance-Karte und der Migrosbank-Karte kann man teilweise Bargeld direkt an der Ladenkasse beziehen.

    Oliver Fueter

  • Konsumnachrichten

    Auch Ständeratskommission für längere Garantien Schweizer trinken mehr Bier / Bundesrat passt Import-Bestimmungen für Alpkäse an

    Die Garantiefristen für Produkte sollen in der Schweiz verlängert werden. Dafür hat sich nach dem Nationalrat auch die zuständige Kommission des Ständerats ausgesprochen. Für bewegliche Güter soll neu eine Garantie von zwei Jahren gelten, für eingebaute Produkte fünf Jahre.

    In der Schweiz wurde im vergangenen Braujahr 0,7 Prozent mehr Bier getrunken. Vieles davon stammt allerdings aus dem Ausland, da die Konsumenten ihr Bier immer mehr im billigen Supermarkt kaufen und nicht im Restaurant.