Wenn die Schweiz schwitzt, kann ein Ventilator für Abkühlung sorgen. Doch wie gut sind die zehn Geräte im Test von «Kassensturz» und «Saldo» wirklich? Im Labor prüfen die Experten mit massgefertigten Installationen, wie gut sich der Luftstrom richten lässt und wie stark und wie gleichmässig ein Ventilator bläst.
So haben die Ventilatoren abgeschnitten
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Einige Modelle erzeugen einen breit gefächerten Luftstrom, sodass am Schreibtisch die Papiere wegfliegen würden (zum Beispiel das Modell Ok von Mediamarkt). Andere liefern einen klar definierten, einstellbaren Luftstrahl (zum Beispiel Novamatic von Fust).
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Welche Modelle sind geeignet für die Nacht?
Auch beim Geräuschpegel zeigen sich deutliche Differenzen: Im halbschalltoten Raum zeigt sich: Zwischen dem lautesten Modell (Lucci Air von Hornbach) und dem leisesten (Finn von Stadler Form) gibt es grosse Unterschiede.
So ist Letzterer besonders geeignet für den Betrieb in der Nacht. Weitere leise Ventilatoren sind die Modelle von Philipps und Novamatic.
Abzüge bei Sicherheitstest
Besonders streng ist der Sicherheitstest: Dabei wird geprüft, ob ein künstlicher Finger durch das Schutzgitter dringen kann. Das Labor testet hier bewusst strenger als die gültige EU-Norm. Zwei Ventilatoren (Stadler Form und Philips), die bei den anderen Testkriterien gut benotet wurden, erhielten dabei je eine Note Abzug.
Der Ventilator von Philips schneidet ungenügend ab. Philips und Stadler Form kritisieren, der Test würde strenger prüfen, als es die Normen vorschreiben. Beim Kipptest zeigt sich zudem, wie robust die Geräte gebaut sind: Bei diesem Kriterium erhalten zwei Ventilatoren (Lucci Air, Philips) je eine halbe Note Abzug, zwei Modelle (Novamatic und Blanc von Manor) eine ganze.
Das Verlierermodell Blanc erleidet beim Kipptest einen Totalschaden: Gebrochenes Gehäuse, abgerissener Sicherungsbolzen. Manor reagiert und nimmt das Modell aus dem Sortiment. Philips schreibt, in eigenen Kipptests habe der Ventilator bestanden.
Bei Nichtgebrauch: Stecker raus
Beim Stromverbrauch schneiden alle Ventilatoren gut ab. Selbst zehn Stunden Betrieb pro Tag fallen vom Energieverbrauch her kaum ins Gewicht. Zwei Geräte ziehen jedoch auch im Standby-Modus Strom – hier gilt: Stecker raus, wenn das Gerät nicht benutzt wird.