Was der Bordeaux-Vorverkauf wirklich bringt

Beiträge

  • Was der Bordeaux-Vorverkauf wirklich bringt

    Auf dem weltweiten Weinmarkt werden zur Zeit Rekordpreise für Bordeaux bezahlt. Aktuell läuft die Subskription des letztjährigen Jahrganges 2010.

    Dieser Vorverkauf richtet sich nicht nur an Weinexperten sondern auch an gewöhnliche Kunden, sagt Pius Buchmann von Coop, dem grössten Schweizer Weinverkäufer: «Die Subskription stellt sicher, dass der Kunde den Wein im 2013 garantiert erhält.»

    Philipp Schwander ist der einzige «Master of Wine» der Schweiz. Seine Firma ist nicht im Subskriptionsgeschäft mit Bordeaux tätig. Für Schwander ist klar, die hohen Preise widerspiegeln bloss die Nachfrage, nicht aber die Qualität: «Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt oft nicht, es kann doch nicht jedes Jahr einen Jahrhundertjahrgang geben.» Ausserdem sei es in den vergangenen Jahren einige Male vorgekommen, dass die Preise der Weine später im Laden tiefer waren als in der Subskription.

    Adrian Zehnder

  • Geisterfahrer schon vor Einfahrt stoppen

    Auf einigen Autobahnen in Amerika sind krallenartige Metallvorsprünge in die Fahrbahn eingelassen. Wer die Strasse in falscher Richtung befährt, schlitzt sich die Reifen auf. So wird verhindert, dass Geisterfahrer auf die Autobahn gelangen.

    «Das wär doch öppis für d Schwiiz», fand Espresso-Hörer Ernst Rutz aus Bächli (SG).

    Doch das Bundesamt für Strassen (Astra), verantwortlich fürs Schweizer Autobahnnetz, winkt ab. Solche Krallen seien bereits mehrfach geprüft worden. Sie seien jedoch nicht praxistauglich. Zumal Krankenwagen, Polizei oder Schneeräumungsfahrzeuge die Autobahn oft legal in der falschen Richtung befahren müssten. Weiter wäre es sehr kostspielig, alle 420 Anschlüsse und 100 Raststätten auf Schweizer Autobahnen mit solchen Krallen auszurüsten.

    Nicole Roos