Was nichts kostet, ist doch etwas wert

Beiträge

  • Was nichts kostet, ist doch etwas wert

    Bis 50 Prozent der Schweizer Bankkunden bezahlen ihre Rechnungen mittels Online-Banking. Statt das ältere Sicherheits-System mit Streichlisten bieten viele Banken mittlerweile ein System via SMS oder eines mittels zusätzlichem Gerät an. Dafür werden zum Teil Gebühren erhoben.

    Dies ist für die Sicherheit jedoch nicht ausschlaggebend, wie Experten gegenüber «Espresso» erklären.

    Entscheidend für die Sicherheit: Der Kunde muss den Zugangscode von seiner Bank auf einem vom Internet unabhängigem Weg erhalten. Am sichersten wäre hierbei, wenn jede Transaktion mittels Code bestätigt würde - dies allerdings auf Kosten der Bedienerfreundlichkeit. Pflicht auf Kundenseite ist laut Experten ein aktuelles Betriebssystem sowie ein neues Antivirenprogramm.

    Magnus Renggli

  • Online einkaufen: Fallstricke sicher umgehen

    Immer mehr Leute entdecken die Vorteile des Einkaufens im Internet. Wer dabei nicht aufpasst, kann jedoch in die Falle tappen. Vor allem die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) müsse man genau lesen, warnt Martin Boess von der Schweizerischen Kriminalprävention.

    Wer dies nicht tue, könne zum Beispiel plötzlich ungewollt ein teures Abonnement am Hals haben.

    Missverständnisse gibt es oft beim Thema Rücktrittsrecht. Im Gegensatz zu Haustürgeschäften gib es ein solches beim Online-Kauf nämlich nicht. Weitere Tipps und Tricks, um unliebsamen Überraschungen vorzubeugen, hat die Schweizerische Kriminalprävention in einer Checkliste «Sicher online einkaufen» zusammengefasst.

    Oliver Fueter

  • Konsumnachrichten

    Verfrühtes Ende der Sauser-Saison / Hoteliers bläst kalter Wind entgegen / Dreiste Phishing-Mails mit Drohung

    Viele Sauser-Liebhaber haben die Saison verpasst. Je nach Region war die Traubenernte heuer derart früh, dass es bereits keinen frischen Sauser mehr gibt.

    Bergregionen müssen diesen Winter mit rund 4 Prozent weniger Touristen rechnen. Erst im Jahr 2013 soll das Geschäft wieder besser werden.

    Kunden des Telekomunternehmens UPC Cablecom erhalten vermehrt gefälschte Mails, in denen sie zur Herausgabe ihrer Passwörter aufgefordert werden. Die Betrüger drohen dabei unter anderem mit einer Geldstrafe. UPC Cablecom distanziert sich von den Mails, die in schlechtem Deutsch und Englisch verfasst sind. Auch dies natürlich ein Fall für den Espresso-Schredder.

    Krispin Zimmermann / Matthias Schmid