Wie werden wir in Zukunft arbeiten?

Laut Zukunftsforschern sind die meisten Arbeitnehmer im Jahr 2030 sogenannte «Portfolio-» oder «Cappucino-Worker»: Statt einem 100-Prozent-Job wie heute wird man gleichzeitig mehrere Berufe ausüben. Zudem werden viele Arbeitnehmer ab 50 länger arbeiten wollen.

 

Braucht die Schweiz griffigere Konsumentenrechte?

Nach der Espresso-Sendung zum Thema Konsumentenrechte sind viele Hörermeinungen auf der Redaktion eingegangen. Eine Mehrheit wünscht sich einen besseren Konsumentenschutz. Andere lehnen einen Ausbau der Gesetze ab.

Beiträge

  • Wie werden wir in Zukunft arbeiten?

    Das Reservoir an Arbeitskräften wird in den nächsten Jahrzehnten aus demografischen Gründen massiv schrumpfen. Deshalb werden die Arbeitnehmer immer mehr Macht erhalten zu entscheiden, wie sie ihre Arbeit organisieren.

    Nach Meinung von Zukunftsforschern sind die meisten Arbeitnehmer im Jahr 2030 sogenannte «Portfolio-» oder «Cappucino-Worker»: Statt einem 100-Prozent-Job wie heute wird man gleichzeitig mehrere Berufe ausüben.

    Die fixen Lebensabschnitte «Ausbildung», «Karriere» und «Familie» werden verschwinden und die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen.

    Auch die Generation 50+ wird für den Arbeitsmarkt plötzlich wieder interessant. Arbeitgeber werden zunehmend auf ältere Angstellte angewiesen sein.

    Yvonne Hafner

  • Braucht die Schweiz griffigere Konsumentenrechte?

    Nach dem Streitgespräch im «Espresso», ob die Schweiz mehr und griffigere Gesetze zum Schutz der Konsumenten braucht, sind viele Hörermeinungen eingegangen.

    Für eine Mehrheit ist die Schweiz in Sachen Konsumentenschutz ein Entwicklungsland. Diese Hörer wünschen sich eine Anpassung an die EU, wo der Schutz der Konsumenten stärker reglementiert ist.

    Andere Hörer befürworten das Gegenteil. Keine Angleichung an die EU, keine neuen Gesetzte, dafür eine höhere Selbstverantwortung der Konsumenten.

    «Espresso» fasst die Meinungen der Hörerschaft nochmals zusammen.

    Krispin Zimmermann