Winterreifen: In Deutschland obligatorisch und bei Mietwagen teuer

Bei Schnee, Schneematsch oder Eis sind Winterpneus in Deutschland und Österreich obligatorisch. Speziell darauf achten muss, wer in diesen Ländern ein Auto mietet. Denn trotz Obligatorium sind nicht alle Mietwagen mit Winterreifen ausgerüstet.

Und gerade in Deutschland zahlt man dafür oft happige Zuschläge.

 

Das Smartphone als Navigationsgerät 

Moderne Smartphones haben nebst einen GPS-Empfänger auch genügend Leistung, um als Navigationsgerät zu funktionieren. Können sie klassische Navi-Geräte auch ganz ersetzen?

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    Wer bei winterlichen Strassenverhältnissen in Deutschland ohne Winterbereifung unterwegs ist, muss seit Dezember 2010 mit einer Busse rechnen und bei einem Unfall können schnell hohe Kosten anfallen, die man selber berappen muss.

    Trotz Winterreifenobligatorium, kann nicht davon ausgegangen werden, dass auch Mietfahrzeuge entsprechend ausgerüstet sind.

    Gut zu wissen - für die richtige Bereifung verantwortlich ist der Lenker und nicht der Vermieter.

    Für die Winterbereifung verlangen viele Autovermieter im In- und Ausland teils happige Gebühren. In Deutschland liegen die Extrakosten bei 12 bis 19 Euro pro Tag, wie ein Vergleich der Stiftung Warentest zeigt.

    Tobias Fischer

  • Das Smartphone als Navigationsgerät

    Neue Smartphone-Modelle verfügen über einen GPS-Empfänger und über genügend Speicher und Leistung, um eine echte Strassennavigation zu ermöglichen. Bereits gibt es diverse Hersteller, welche die Handys mit Apps zum herunterladen um diese Funktionalität erweitern.

    Gewisse Handyhersteller liefern ihre Modelle sogar bereits mit einer Navigationssoftware aus, jedoch nur Nokia liefert auch tatsächlich die Karten für den Offline-Betrieb mit. In den anderen Fällen werden die Karten via Internet nachgeladen, was nicht überall funktioniert und im Ausland viel zu teuer ist.

    Wer auf die hohe Zuverlässigkeit und die Präzision eines klassischen Navi-Gerätes verzichten kann, ist mit einer Smartphone-Lösung recht gut bedient. Voraussetzung ist die Möglichkeit, das Handy im Auto aufzuladen, da der Akku sonst nach kurzer Zeit schlapp macht. Ebenfalls zu beachten ist die meist zu leise Tonausgabe der Handys. Sie macht bei regelmässigem Gebrauch einen Anschluss an das Autoradio erforderlich.

    Lucius Müller