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Meilenstein für Mission B Eine Million Quadratmeter für mehr Biodiversität

Eine grosse Zahl, ein grosser Meilenstein. Tausende Menschen in der Schweiz haben angepackt und dies möglich gemacht. Wir haben die erste Million geschafft!

Seit dem Start von «Mission B - für mehr Biodiversität» im März 2019 haben Naturfans in der ganzen Schweiz einheimische Wildblumen gepflanzt, Asthaufen geschichtet oder der Natur einen Ecken im Garten überlassen. Dies mit dem Ziel, neue Lebensräume für einheimische Tier- und Pflanzenarten zu schaffen. Den viele unserer tierischen und pflanzlichen Zeitgenossen sind gefährdet.

Jetzt haben wir die Million geknackt. Innerhalb eines Jahres ist eine Million Quadratmeter neue naturnahe Fläche auf missionb.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster eingetragen worden. Dies entspricht einer Fläche von einem Quadratkilometer. Zu Fuss bräuchte man etwa eine Stunde, eine Fläche von dieser Grösse zu umrunden. Würden wir mit der neu geschaffenen Fläche ein 1-Quadratmeter breites Band legen, könnten wir damit eine Strecke zurücklegen, die etwa der Luftlinie zwischen Zürich und Warschau entspricht.

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Legende:Das ist die Fläche, mit der Nadja Bernardi und Pascal Rüegsegger die 1-Million-Quadratmeter-Marke geknackt habenNadja Bernardi und Pascal Rüegsegger

Geknackt haben die 1-Million-Quadratmeter Marke Nadja Bernardi (24) und Pascal Rüegsegger (28) aus Embrach im Kanton Zürich. Die beiden haben ihren 350 m2 Naturgarten mit Trockensteinmauer heute auf der Plattform missionb.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster eingetragen. Angelegt haben sie ihn schon im letzten Frühling anstelle eines gewöhnlichen Rasens.

Neben den Trockenmauern haben die beiden mit viel Kies und Sand Ruderalflächen für einheimische Pflanzen angelegt. Zudem haben sie Nisthilfen für Insekten angebracht und Asthaufen für Eidechsen und Blindschleichen aufgeschichtet. Die erwünschte Wirkung sei bald eingetroffen. «Innerhalb weniger Tage konnten wir bereits Tierarten beobachten, die wir vorher noch nie bei uns im Garten gesehen haben», sagt Nadja Bernardi und Pascal Rüegsegger ergänzt begeistert: «Es ist toll, wir können jetzt Ferien vor der eigenen Haustür machen.»

Man sieht dem Projekt der Umweltingenieurin und des Naturgärtner an, dass sie Profis sind. Ein Blick auf die vielen anderen «Mission B»-Projekte zeigt aber, dass man problemlos auch als Anfänger die Natur vor der Haustür aktiv fördern kann. Es reicht schon der Verzicht auf das Rasenmähen an Orten, wo sowieso niemand den Rasen betritt oder der Ersatz von nicht einheimischen Sträuchern durch einheimische. Auch das Anlegen von Ast-, Laub und Steinhaufen ist ein Mehrwert für viele Tierarten. Sogar auf einem kleinen Balkon kann man mit einheimischen Blumen den Insekten Gutes tun.

Bis dato zählt «Mission B» über 4200 Projekte, die seit dem Beginn im März 2019 realisiert wurden – verteilt über das ganze Land. Die nationale Aktion von SRF, RTS, RSI und RTR dauert noch bis im Herbst 2020. Über 40 Organisationen unterstützen «Mission B». Wollt auch ihr etwas gegen den steten Rückgang der Biodiversität tun? Auf srf.ch/missionb findet ihr Tipps.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Pascal Odermatt  (PDOdermatt)
    Ein Detail: '1-Quadratmeter breites Band legen' geht nicht. Eine Flaeche dient nicht als Angabe fuer eine Distanz.
  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    "Mission B" ganzheitlich auf die gesamte Schweiz, inklusive der industrialisierten LW ausdehnen = effektive Einsicht , Umsicht und verantwortungsbewusstsein der AGRAR-Politik der Schweiz! STOP der massiven, Erde-Wasser und damit die Bevölkerung schädigenden, Industrien und industrialisierten LW, welche alle Lebewesen mittels tonnenweise chemisch-pharmazeutischen Gifte, massiv belasten und das seit vielen Jahren!