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Physik, Chemie, Biologie Fische

Die Idylle der Schweizer Seen täuscht. Die Bestände gewisser Fischarten haben in den letzten Jahren stark abgenommen. Grund dafür ist der europaweit überdurchschnittlich starke Einsatz von Pestiziden in der Schweizer Landwirtschaft. Zudem setzt die Klimaerwärmung den Fischen zu.

Ein Wels schwimmt in einem See. Eine Aufnahme zeigt den Fisch von unten.
Legende: Im Vergleich zum europäischen Schnitt werden hierzulande viele Pestizide und Düngemittel gesprüht - mit Folgen für die Natur. SRF

Die Postkartenidylle der Schweizer Seen täuscht darüber hinweg, dass es um die Wasserqualität unserer Gewässer nicht zum Besten steht. Verglichen mit dem Ausland werden in der Schweiz überdurchschnittlich viel Pestizide in der Landwirtschaft eingesetzt, um nicht zu stark von Lebensmittelimporten abhängig zu sein. Dies geschieht zum Leidwesen von Fischen.

Aber auch die globale Klimaerwärmung macht den heimischen Fischen das Leben schwer, denn wärmeres Wasser enthält weniger Sauerstoff. Im Sommer verenden Fische in ausgetrockneten Bächen. Dazu tragen auch Wasserkraftwerke bei, die zu dem Zeitpunkt viel Energie herstellen sollen, an dem die Preise hoch sind. Wenn künftig die Gletscher geschmolzen sind und die Bäche kein Gletscherwasser mehr führen, werden plötzliche Trockenperioden in Bächen noch häufiger vorkommen.

«NETZ NATUR» beleuchtet die problematische Lage der Fische und taucht 40 Meter in die Tiefen des Thuner- und Zugersees. Dort entlockt das Filmteam mit einem Unterwassermikrofon den Fischen eine Stimme. Fische sind alles andere als stumm. Das Brummen und die hochfrequenten Laute setzen sie bei der Jagd und bei der Fortpflanzung ein.

Stufe: PS, Sek I

Fächer: NMG, Biologie

Stichwörter: Pestizide, Umweltverschmutzung, Schadstoffbelastung, Tierschutz, Naturschutz, Gewässerschutz, Biodiversität, Flora, Fauna, Fischerei, Fischbestände, Flussverbauung, Felche, Nase, Forelle, Grundel, Wels

Produktion: Andreas Moser. SRF mySchool 2018.

Verkauf: Nicht im Angebot.

VOD: Unbegrenzt.

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