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Die Schweiz im 2. Weltkrieg Fremde Soldaten und Flüchtlinge in Schweizer Internierungslagern

Ausländische Soldaten, die im 2. Weltkrieg auf der Flucht waren, musste die Schweiz aufgrund des Völkerrechts aufnehmen. Sie landeten in militärisch geführten und bewachten Internierungslagern. Das Leben darin war voller Entbehrungen. Auch Flüchtlinge wurden in solchen Lagern untergebracht.

Zwei Soldaten auf einem Weg zwischen den Baracken.
Legende: In den Internierungslagern standen die fremden Soldaten unter ständiger Bewachung. Staatsarchiv des Kantons Bern. Sammlung aus dem Nachlass von Ulrich Gribi.

Zusammen mit den Franzosen hatten die Polen gegen die deutsche Wehrmacht gekämpft und flüchteten nach der Niederlage in die Schweiz. Tausende polnische Soldaten sind dort im grössten Internierungslager der Schweiz, im sogenannten «Concentrationslager» in Büren an der Aare, untergebracht worden.

Dieses war nicht das Einzige seiner Art. Oberhalb von Hinwil, Kanton Zürich, lag das Internierungslager Girenbad. Hierhin verschlug es nach jahrelanger Flucht vor den Nazis den renommierten Tenor Joseph Schmidt. Doch lange überlebte der jüdische Flüchtling seinen Aufenthalt im Lager Girenbad nicht.