Mein Beruf

Typisch Mann, typisch Frau: Er wird Mechaniker, sie Dentalassistentin. Jugendliche wählen ihre Berufe nach stereotypen Mustern anstatt nach persönlichen Interessen und Fähigkeiten. Ein Workshop regt Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken und Diskutieren an.

Video «Mein Beruf» abspielen

Mein Beruf

1:49 min, vom 2.6.2016
Zusatzinhalt überspringen

Für weitere Informationen wenden Sie sich an: Beat Ramseier, Projektleitung a.i., Fachstelle JUMPPS (Jungen- und Mädchenpädagogik, Projekte für Schulen), b.ramseier@jumpps.ch, 044 825 62 92.

Der Workshop kann ab sofort hier gebucht werden.

Kann eine Frau Automechanikerin werden und ein Mann als Kinderbetreuer arbeiten? Klar können sie. Es kommt lediglich selten vor. Jugendliche werden in der Sek I mit der Berufswahl konfrontiert. Dabei orientieren sie sich unbewusst an einem typischen Männer- und Frauenbild anstatt sich von persönlichen Interessen und Fähigkeiten leiten zu lassen.

Frauen werden Coiffeusen, Männer Maurer. Er macht Nägel mit Köpfen, sie hat das gewisse Feingefühl. Ein «untypischer Beruf» kommt für die wenigsten in Frage. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind ungleich verteilt, die Gleichstellung leidet.

Ein Workshop bringt das Thema ins Klassenzimmer und in das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler. Sie soll er zum Nachdenken und Diskutieren ermuntern, indem er anhand ausgewählter Berufsporträts konventionelle Rollenbilder thematisiert und Alternativen zeigt.

Das massgeschneiderte Unterrichtsmaterial wird von JUMPPS (Jungen- und Mädchen- Pädagogik Projekte für Schulen) zur Verfügung gestellt. Die Berufsporträts von «SRF mySchool» sind Teil des Workshops.

Stufe: Sek I

Fächer: Berufswelt

Stichwörter: Arbeit, Lehre, Ausbildung, Bildungsweg, Männerberuf, Frauenberuf, Rollenverteilung, Karriere

Produktion: Roman Lauer. SRF mySchool 2016.

Sendungen zu diesem Artikel