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Frida, Ludvig und Anniken bdeienen Nähmaschinen in einem Sweatshop.
Legende: Auch Frida, Ludvig und Anniken haben sich in Kambodscha hinter die Nähmaschine gesetzt. Hacienda Film A.S & APTV
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Gesellschaft, Ethik, Religion Sweatshop – Tödliche Mode

Frida, Ludvig und Anniken sind junge Fashionblogger aus Norwegen. Um mehr über die Herstellung der neusten Modetrends zu erfahren, fliegen sie nach Kambodscha – dem Herstellungsland vieler Markenkleider. Was sie dort erleben, ist die Kehrseite ihrer Leidenschaft.

Auf ihren Fashionblogs berichten Frida, Ludvig und Anniken über die Modetrends in Norwegen. Sie sind jung, extrovertiert und erfolgreich. Ob H&M, Fretex, Gina Tricot oder Vintage, sie wissen, wie man Kleidungsstücke kombiniert. Tausende Followers bestätigen ihren Geschmack.

Eine Arbeiterin hält ein Schild mit der Aufschrift: Das habe ich für 0.60 Dollar gemacht.
Legende: Das Einkommen der Arbeiterinnen reicht kaum zum Überleben. Hacienda Film A.S & APTV

Doch der Blick auf den kleinen Zettel am Kragen ernüchtert: Made in Cambodia – hergestellt in einem der ärmsten Länder der Welt. Was steckt dahinter? Aus Neugier verlassen Frida, Ludvig und Anniken ihre heile Welt und fliegen nach Kambodscha. Sie wollen sich selber ein Bild davon machen, wo und wie viele ihrer Kleider hergestellt werden.

Die Kehrseite der Modewelt

In Kambodscha werden sie mit der Realität konfrontiert. In sogenannten Sweatshops arbeiten die Menschen zu unwürdigen Konditionen: keine Sozialleistungen und Fliessbandarbeit für einen Hungerlohn. Dann treffen die jungen Fashionblogger aus Norwegen diejenigen Menschen, die ihre Kleider nähen – eine emotionale Begegnung.

Stufe: Sek I, Sek II

Fächer: Ethik, Gesellschaft, Wirtschaft, Geografie

Stichwörter: Industrieland, Schwellenland, Niedriglohnland, Globalisierung, Armut, Existenzminimum, Ausbeutung, Politik, Herstellungskosten, Ungleichheit

Produktion: Joakim Kleven. 2015 Hacienda Film A.S & APTV

VOD: 30.11.2022.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Margrit Naef  (Margrit Naef)
    Wir haben mit eigenen Augen gesehen, wie die jungen Frauen und Mädchen am frühen Morgen in Lastwagen zusammengeführt und darin stehend (Körper an Körper) vor den Fabriken ausgeladen werden. Die Anfahrtswege dauern Z.T. bis zu 2 Stunden. Am Abend dasselbe in umgekehrter Richtung. Dies zu sehen hat uns zutiefst berührt. Tausende von jungen Frauen verdienen so ihr weniges Geld. Die Fabriken sind von der Aussenwelt total abgeriegelt, von aussen hat man keinen Einblick. Gut überlegen vor dem Einkauf!
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  • Kommentar von Hans Haller  (panasawan)
    Grundsätzlich werden in fast restlos allen Billig-Lohn-Ländern Ausbeutungen und Wettbewerbsverzerrungen gemacht. Das trifft übrigens nicht nur die Kleiderbranche. Diese globale, grenzenlose liberale Wirtschaftsordnung hat eben schon beträchtliche Kehrseiten. Kinderarbeit ist da auch nur eine davon.
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  • Kommentar von Valentin Lendi  (valentin)
    Bei all den Billig Kleider liegt es auf der Hand,dass jemand kein Lohn mehr hat,für die Arbeit. Fazit daraus lernt selber Kleider herzustellen.....
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