2 x Lucerne Festival

Verwunschene Gärten, labyrinthartige Dachböden, das Gassengewirr des Schtetls: Es ist ein phantastisches Kindheitsuniversum, das der jüdisch-polnische Dichter Bruno Schulz beschwört.

Bei «composer-in-residence» Johannes Maria Staud lösten seine Erzählungen eine «tiefe Erschütterung» aus: Er habe die Welt «mit völlig neuen Augen zu sehen gelernt». Und so schuf er seine beiden Orchesterwerke On Comparative Meteorology und Contrebande (On Comparative Meteorology II), die «der geheimnisvollen Welt Bruno Schulz auf musikalischem Wege nachspüren», ohne sie indes «zu verdoppeln oder gar zu illustrieren».

Heinz Holliger: Streichquartett Nr. 2
Heinz Holliger: Increschantüm. Gedichte von Luisa Famos für Sopran und Streichquartett (UA)

Anu Komsi, Sopran
Zehetmair Quartett

aus dem Konzert vom 30.08.14, Lukaskirche Luzern

Johannes Maria Staud: Zimt. Diptychon für Bruno Schulz (UA der Gesamtfassung)

LUCERNE FESTIVAL ACADEMY Orchestra
Leitung: Matthias Pintscher

aus dem Konzert vom 06.09.14, KKL

Redaktion: Cécile Olshausen