Ungarisches Treffen am Lucerne Festival

Eine drei Generationen übergreifende «Hungarian Conncetion» präsentiert die Lucerne Festival Academy: Peter Eötvös setzt sich in seinem neuen Werk mit dem russischen Maler Kasimir Malewitsch auseinander.

Eötvös vier Jahrzehnte jüngerer Landsmann Máté Bella hat sich von der griechischen Mythologie anregen lassen und Lethe, dem «Strom des Vergessens», eine ungemein klangsinnliche Partitur für Streichorchester gewidmet. Und mit Stele legte György Kurtág, der Grossmeister der kleinen Form, 1994 sein erstes Orchesterwerk vor – und kanalisierte die Trauer um einen verstorbenen Freund in eine expressive Erinnerungsmusik.

György Kurtág: Stele für grosses Orchester
Peter Eötvös: Reading Malevich für Orchester (UA)
Máté Bella: Lethe für Streichorchester
Bernd Alois Zimmermann: Dialoge. Konzert für zwei Klaviere und Orchester

Lucerne Festival Academy Orchestra
Matthias Pintscher, Leitung
Tamara Stefanovich, Klavier
Pierre-Laurent Aimard, Klavier

Konzert vom 01.09.18, KKL (Lucerne Festival Sommer)

Redaktion: Florian Hauser