«S'het deheim e Vogel gsunge»

Manchmal sind die Angaben zu einer Archivperle aus der Musiksammlung von Fritz Dür nur spärlich. Doch davon lässt sich Volksmusikredaktor Dani Häusler nicht abhalten. Dank Internet hat er zum Titel «S'het deheim e Vogel gsunge» einiges herausgefunden.

Eine Amsel sitzt auf der Spitze eines Asts und singt.
Bildlegende: «S'het deheim e Vogel gsunge» oder «Heimetvogel» heisst eine Archivperle von 1956 aus der «Sammlung Dür». colourbox

Den Titel «S'het deheim e Vogel gsunge» stammt aus der Feder von Carl Hess (1859-1912), der unter anderem als Organist im Berner Münster tätig war. Den Text hat Josef Reinhard (1875-1957) verfasst. In der Aufnahme aus dem Jahr 1956 singt der Frauenchor Pratteln unter der Leitung von Max Knell. Dieser Frauenchor wurde 1913 gegründet und existiert bis heute.

Zum Lied «S'het deheim e Vogel gsunge» oder «Heimetvogel» hat Dani Häusler ausserdem Unterlagen mit Takt- und Tonart, Akkorden sowie Angaben für die 1. und 2. Stimme gefunden, so dass sich das Lied auch heute noch mehrstimmig nachsingen lässt.

Autor/in: schb, Moderation: Christian Salzmann, Redaktion: Dani Häusler