Ländlerkapelle Brandhase im «Samschtig-Jass» aus Arosa

Leni Schmid, heute Klarinettenspielerin bei Brandhase, trug als junges Mädchen Zeitungen aus. Einem alten Herrn, der damals ihren Weg kreuzte, verdankt die Band ihren Namen.

Wieso eigentlich Brandhase?

Leni Schmid wuchs am Fusse des Hügels Brand auf, wo sie auch heute noch wohnt. «Leneli» trug in der Primarschule Zeitungen aus, immer vom Unterdorf ins Oberdorf des Dorfes Wasterkingen. Unterwegs kreuzte ein älterer Herr ihren Schulweg, der ihr jeweils zurief: «Oha Brandhase»! Das Leneli von früher ist sie unterdessen nicht mehr. Der Name allerdings blieb.

Leni Schmid probt auf der Klarinette im Samschtig-Jass in Arosa. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Leni Schmid - sie ist der Grund für den Namen der Ländlerkapelle. SRF

Leni Schmid und Sonja Thoma spielen die Klarinette. Eddy Schmid und Norbert Moser beherrschen das Schwyzerörgeli perfekt und Urs Conrad unterstützt mit dem Bass. Die Ländlerkapelle Brandhase gibt es seit 1976, getreu ihrer Leidenschaft – der instrumentalen Volksmusik.

Ein bisschen mediengeil

Die Ländlerkapelle Brandhase beschloss vor zwei Jahren schliesslich, mit dem Musizieren aufzuhören. Als dann aber die Anfrage vom SRF kam, wollten sie diese Erfahrung nicht missen.

«  Es ist halt eben doch so, dass alle Musikanten etwas mediengeil sind. »

Ländlerkapelle Brandhase
Musikanten

2011 fand die letzte CD-Taufe statt. Das Album trägt den gluschtig machenden Namen: «Züri-Gschnätzletz und Capuns». Eine passende Mischung, die Bündner mit Zürcher-Unterländern vereint.

Im «Samschtig-Jass» ist die Ländlerkapelle Brandhase mit dem Brandhase-Marsch von Josuas Just zu hören.

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