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Unberührter Nationalpark Winter in den Schweizer Alpen – Wie Tiere überleben

Winter im Schweizerischen Nationalpark: Dank dem Zutrittsverbot für Besucher:innen sind die Wildtiere in der kalten Jahreszeit ungestört. Nur Ranger und Forschende sind in der Hochgebirgslandschaft unterwegs und zeigen uns die Überlebensstrategien von Steinbock, Murmeltier und Co.

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Winter in den Schweizer Alpen – Wie Tiere überleben
Aus SRF school vom 15.01.2022.
abspielen. Laufzeit 41 Minuten 19 Sekunden.

Der Schweizerische Nationalpark in Graubünden ist der älteste Nationalpark in den Alpen und Lebensraum von Steinböcken, Bartgeiern oder Schneehasen. Von November bis Mai ist Besucherinnen und Besuchern der Zutritt zum Park untersagt, damit die Tiere nicht gestört werden. Einzig Ranger und Forschende sind dort unterwegs und beobachten die Wildtiere bei ihrem Überlebenskampf im kargen Winter. Zum Beispiel den Schneehasen, der seinen eigenen Kot frisst, um seine Nahrung optimal zu verwerten, oder die Gams, die ihre Körpertemperatur auf bis zu 15 Grad absenkt, um Energie zu sparen.

Mit unterschiedlichen Strategien versuchen die Tiere im Nationalpark der Kälte, den drohenden Lawinen und dem Nahrungsmangel zu trotzen. Dabei spielt auch der Klimawandel eine immer grössere Rolle, etwa weil es dadurch häufiger zu extremen Wetterlagen kommt. Der Beitrag zeigt, welche Tiere in den Schweizer Alpen leben und bietet einen Einblick in dieses komplexe Ökosystem.

Stufe: PS, Sek I, Sek II

Fächer: Biologie

Stichwörter: Val Trupchun, Engadin, Arve, Fuchs, Wolf, Aasfresser, Baumgrenze, Winterschlaf, Winterruhe, Kältestarre, Raubtier, Wildruhezone, Samen, Huftier, Population, Regulation, Brutzeit, Fallwild, Wechselbeziehung

Produktion: Marcus Fischötter, 2021.

VOD: bis 30.11.2024.

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