«Hüeberlig» auf die Schuhe

Im «Schueni-Lied» des Luzerner Dichters Zyböri kommt das Wort «Hüeberlig» vor. Mit «Hüeberlig» sind sogenannte Flicklappen gemeint, auf schweizerdeutsch auch «Schuehflick» oder «Blätz». Es kann aber auch ein grosses, abgeschnittenes Stück sein, zum Beispiel ein Stück Brot.

Schuhmacher flickt einen Schuh mit der Maschine.
Bildlegende: Ein «Hüeberlig» ist also ein Schuhflick. colourbox

«Hüeberlig» kommt wahrscheinlich vom Grundwort «Hueb», womit eine Erhöhung gemeint ist.

Moderation: Christian Klemm, Redaktion: André Perler