Fahrt mit der Schnellzugs-Lokomotive 1952

Lokomotivführer gehörte im letzten Jahrhundert zu den beliebtesten Traumberufen. Vor allem Buben träumten davon in der Führerkabine einer Lokomotive zu stehen. Wie es dort während einer Fahrt zu und her geht, zeigt eine Reportage von 1952.

Die Zugsreise von Bern nach Thun beginnt heute - wie anno dazumal - mit der Fahrt über das Lorraineviadukt.
Bildlegende: Die Zugsreise von Bern nach Thun beginnt heute - wie anno dazumal - mit der Fahrt über das Lorraineviadukt. Wikimedia/Sandstein

Charles Cantieni, Reporter vom Studio Bern, durfte damals Lokomotivführer Franz Riette von Bern nach Thun begleiten. Seine Reportage beginnt mit den Vorbereitungen, die vor der Abfahrt zu treffen sind. Charles Cantieni lässt sich die Funktion der verschiedenen Knöpfe in Führerkabine erklären. Dann setzt sich der Zug in Bewegung und gewinnt auf der Eisenbahnbrücke, die über die Aare führt, an Fahrt. Hier beginnt der Ausschnitt, der im «Sinerzyt» zu hören ist.

Im Gespräch mit Charles Cantieni erklärt Franz Riette übrigens auch, was passieren würde, falls ein Lokomotivführer während der Fahrt plötzlich ohnmächtig würde.

Autor/in: Charles Cantieni