Falsch interpretierte Pfiffe

Henrik Rhyn lüftet ein Geheimnis. Er erzählt von einer peinlichen Situation, die er als Radioreporter in den 1980er Jahren erlebt hat. Alles begann mit einer Reportage über die Sensetalbahn, die mit dem sogenannten «Loupeschnägg» zwischen Flamatt, Laupen und Gümmenen verkehrte.

Die Gleise der still gelegten Sensetalbahn (links) mit Blick auf das Gümmen-Viadukt.
Bildlegende: Die Gleise der still gelegten Sensetalbahn (links) mit Blick auf das Gümmen-Viadukt. Wikimedia

In der Reportage gab Henrik Rhyn einen geschichtlichen Überblick über die spezielle Zugverbindung, die auf diese Art heute nicht mehr besteht. Während der Arbeit an seinem Feature hat er natürlich auch die Lokomotivführer des «Loupeschnäggs» kennen gelernt. Den Zug hat er auf dem Weg nach Bern in Freiburghaus häufig gekreuzt. Den Pfiff der Lokomotive interpretierte Henrik Rhyn als freundlicher Gruss des Lokomotivführers, den er winkend erwiderte. Erst ziemlich später realisiert er, dass die Pfiffe nicht ihm galten.

Autor/in: Henrik Rhyn