Strange Ranger: Erinnerung, ja, Endzeit, (hoffentlich) nein

Smooth, legère, charmant - wie der Bandname - bringen Strange Ranger aus Philly mit «Remembering The Rockets» ein Album, das beim Hören in andere Sphären fliehen lässt, mit herrlichen Melodien aber immer wieder Akzente setzt, die uns im Moment und auf dem Boden der Realität zurückbehalten. 

In welche Richtung geht's? Strange Ranger hadern mit der Zukunft.
Bildlegende: In welche Richtung geht's? Strange Ranger hadern mit der Zukunft. Melissa Brain

Die unvermeidbare Verknüpfung des Hier und Jetzt mit der Zukunft gibt dem melodiösen Indie-Rock eine spannende, unterschwellige Last: «So much suffering and horror is coming if we don't seriously restructure our entire society, and I just really hope we get it together. I want to be a dad more than basically anything, and it's unclear if that'd be an OK decision to make,» formuliert Songwriter Isaac Eiger die Gefühlslage vieler Millenials.

Gespielte Musik

Autor/in: Andi Rohrer, Moderation: Andi Rohrer, Redaktion: Andi Rohrer / Matthias Erb