Beverin

Dynamische Karten zur 6. Sendung

In der sechsten Folge von Wunderland erkundet Nik das Gebiet rund um den Piz Beverin in Mittelbünden. Steile Bergflanken, romantische Maiensässen auf grünen Wiesen und tiefe Schluchten geben dem Gebiet alles für eine eindrucksvolle Reise. Thusis ist der Hauptort. Der Stolz der Einheimischen ist die grosse Steinbockkolonie, die 1954 angesiedelt wurde. Rund 400 Exemplare des Bündner Wappentiers leben heute im Gebiet.

Der Piz Beverin ist der markanteste Berg der Region. Er ist ein Fast-Dreitausender (2998 M. ü. M.), der im Sommer zu gemütlichen Wanderungen einlädt und im Winter bei Tourenfahrern beliebt ist. Der «Ochsenberg» (Übersetzung aus dem Rätoromanischen) ist umgeben vom Safiental und dem Schams. Seine Ostflanke grenzt an die berüchtigte Via Mala-Schlucht, welche der Hinterrhein in die Landschaft gefressen hat.

Der Rheinzufluss wird zur Stromproduktion genutzt. Zwei grosse Stauseen im Valle die Lei und in Sufers, sowie diverse Turbinenanlagen, wandeln die Wasserkraft in Energie um. Fast jeder zweite Zug der Rhätischen Bahn wird so von der Kraft des Hinterrheins angetrieben.

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