Vallée de Joux

Dynamische Karten zur 7. Sendung

Kamerateam vor riesigen Fichtenbäumen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Im «Grand Risoud». SRF

Das Vallée de Joux ist ein völlig geschlossenes Hochtal im Waadtländer Jura, gleich neben der französischen Grenze. Bis ins 9. Jahrhundert war die Gegend nicht besiedelt. Das Klima ist rauh, indessen wurden stets Fischfang und Landwirtschaft betrieben. Der Tourismus erlebte erst in den 1970er Jahren einen Aufschwung. Im Winter kommen viele Gäste zum Langlaufen ins Gebiet.

Bekannt ist die Region heute weltweit aufgrund der hochwertigen Uhrenhersteller, der «Grande Horlogerie». Rund 6000 Einwohner leben im Vallée de Joux. Durch den Tag kommen 4000 Arbeiter aus Frankreich ins Tal. Diese arbeiten vorwiegend in der Uhrenindustrie.

Das Zentrum des Tales bildet der 8 km lange und 1 km breite Lac de Joux. Über die Grenze zu Frankreich erstreckt sich der «Grand Risoud»: der grösste zusammenhängende Wald in Europa. Hier wächst auch die Tonfichte, deren Holz sich besonders gut zur Instrumentenherstellung eignet.

Mit 1483 Metern Höhe ist der Dent de Vaulion der markanteste Aussichtspunkt. Der Gipfelbereich besteht aus der für den Hochjura typischen kargen Grasvegetation. Bei schönem Wetter sieht man von hier aus sogar den Jet d‘ Eau in Genf.

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