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Comic zur Überprüfung von Verschwörungstheorien
Legende: Ist die Verschwörung wahr? Comic von Alistration SRF
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#SRFglobal Ist die Verschwörung wahr?

Im Internet gibt inzwischen zahlreiche Factcheck-Seiten, die offizielle Verlautbarungen, aber auch Gerüchte, Fake News, Urbane Legenden und Hoaxes überpüfen. Hier einige Beispiele von Faktenprüfern aus Deutschland, Frankreich, Grossbritannien und den USA.

Deutschland

  • correctiv , Link öffnet in einem neuen FensterCorrectiv ist nicht nur eine Faktencheck-Redaktion, sondern versteht sich als gemeinnütziges Recherchezentrum für «Themen, die andere Medien zuwenig beachten». Beschäftigt werden 16 festangestellte Reporterinnen und Reporter. Einer von ihnen, Marcus Bensmann, ist Gesprächspartner von Adrian Arnold in #SRFglobal.

Frankreich

Grossbritannien

  • Bellingcat, Link öffnet in einem neuen Fenster ist ein britisches Recherchenetzwerk um Elliot Higgins. Finanziert wird es nach eigenen Angaben durch Crowdfunding. Gegründete wurde es 2014. Anfänglich berichtete es über Chemiewaffen-Einsätze in Syrien. Später erregten Berichte Aufsehen über den Einsatz russischer Streitkräfte in der Ostukraine.

USA

  • Snopes, Link öffnet in einem neuen Fenster ist nach eigenen Angaben die älteste Factcheck-Organisation der Welt. Gegründet wurde sie 1994 von David Mikkelsen, der sich für die Erforschung Urbaner Legenden («urban legends») interessierte. Heute arbeiten über ein Dutzend Journalisten und Grafiker für die Seite, die sich inzwischen auch intensiv mit Meldungen und Gerüchten zu Politikern, People, Esoterik und Medizin befasst. – «Snopes» ist abgeleitet vom Namen einer Familie aus den Werken des amerikanischen Schrifstellers Wiliam Faulkner.

Falls Sie in Ihrer Umgebung Verschwörungstheorien begegnen, dann beschreibt der obenstehende Comic einen Ablauf, der Ihnen möglicherweise bekannt vorkommt. Er stammt von Alistration, einem Studenten aus Nürnberg. Er kommentiert das Weltgeschehen regelmässig auf Facebook.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von René Baron  (René Baron)
    Es ist unmöglich komplexe Zusammenhänge in ein paar kurzen Sätzen VOLLSTAENDIG wiederzugeben. Damit ist man gezwungen, partielle Informationen zu posten, welche logischerweise viel Interpretationsspielraum bieten, damit gewollt oder ungewollt viele Diskussion lostreten und damit für die Medien hoch willkommenen Traffik generieren. Für die Medien ist das sicher toll, aber sicher auch einer der Hauptgründe für die angesprochene Unsicherheit im medialen Umgang.
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  • Kommentar von René Baron  (René Baron)
    Dass diese medialen Realitätsschnipsel im Gesamtkontext meist viel mehr Interpretationsspielraum und damit Anlass zu Diskussionen bieten, liegt in der Natur der Sache, auch wenn uns dies die boomende Faktencheck-Industrie (zum grössten Teil auch nur wieder durch Journalisten besetzt, die wohl kaum gegen ihre eigenen Kollegen arbeiten) nicht zugestehen und schon gar nicht diskutieren möchte.
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  • Kommentar von René Baron  (René Baron)
    Die Medien vermitteln leider keinen GESAMTkontext, sondern lediglich einen nach internen (kundenfreundlichen) Masstäben vorselektionierten, und damit durch das Ausblenden aller störenden Fakten allein durch sein Beschränktheit als wahr geglaubten Realitätsausschnitt.
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