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SwissAward Die Nominierten in der Kategorie «Gesellschaft»

Die Jury des SwissAward hat die Nominierten aus dem Gesellschafts-Bereich bestimmt.

Patrick Aebischer, Prof. Präsident EPFL Lausanne

Nominiert als erfolgreicher Präsident der ETH Lausanne, der den Wettbewerb um den grössten Forschungskredit Europas gewinnt und damit viele hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen wird.

Innerhalb weniger Jahre hat sich die ETH Lausanne unter der Leitung von Präsident Patrick Aebischer zu einer der weltbesten Hochschulen entwickelt. Ein Rekord jagt den nächsten: 2013 erhielt die Hochschule für ihren Hirnsimulator Human Brain Project von der EU Fördergelder in der Höhe von einer Milliarde Euro, verteilt auf die nächsten zehn Jahre. Der Simulator soll helfen, Krankheiten wie Alzheimer, Schizophrenie oder Depressionen besser zu behandeln.

Tanja Grandits, Chefin Restaurant Stucki, Basel

Nominiert als «Koch des Jahres» 2014 und damit als erste Frau, die alleine an der Spitze von «Gault Millau Schweiz» steht.

Tanja Grandits‘ Kreationen haben eine eigene, unverwechselbare Handschrift. Nun wurde die Spitzenköchin und Chefin des Basler Restaurants Stucki als «Koch des Jahres» 2014 ausgezeichnet. Die gebürtige Deutsche steht damit als erste Frau alleine an der Spitze des Restaurantführers «Gault Millau Schweiz». Die Küche der 43jährigen wird neu mit 18 Punkten bewertet.

Hans Rudolf Herren, Dr. Stiftungsratspräsident Biovision und Welternährungspreisträger

Nominiert für seinen unermüdlichen Einsatz gegen Hunger und Armut in Afrika, für den er schon unzählige Preise gewonnen hat.

Der Insektenforscher Hans Rudolf Herren ist ein Pionier der biologischen Schädlingsbekämpfung. Seit 1979 kämpft er in Afrika mit Insekten gegen Schädlinge, die das Grundnahrungsmittel Maniok bedrohen. Anstatt teure Chemie einzusetzen, bekämpft er Läuse mit Wespen und hat damit Millionen Menschen vor dem Hungertod bewahrt. Vielerorts in Afrika wird mittlerweile ganz auf Insektizide verzichtet. Für sein Engagement erhält Herren 2013 den Right Livelihood Award. Der Preis wird auch Alternativer Nobelpreis genannt und ist eine Auszeichnung «für die Gestaltung einer besseren Welt».

1 Kommentar

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  • Kommentar von Ruth Giger, 8718 Schänis
    Swiss Award Thema Gesellschaft Ich kenne eine Schweizerin, die sich seit ca. 8 Jahren im Yemen unter den schwierigesten Umständen für die Rechte der Frauen einsetzt. Die Nomination für 2014 ist schon erfolgt?? Wäre der Vorschlag für 2015 möglich?? Freundliche Grüsse, Ruth Giger
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