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SwissAward Die Nominierten in der Kategorie «Wirtschaft»

Die Jury des SwissAward hat die Nominierten aus der Wirtschaft bestimmt.

Dominique Biedermann, Dr. oec. Direktor Anlagestiftung Ethos

Nominiert als Direktor der Stiftung Ethos, die sich seit über einem Jahrzehnt für Aktionärsrechte und gegen die Masslosigkeit einzelner Manager einsetzt.

Anfangs belächelt, wird Dominique Biedermann mit seiner Anlagestiftung Ethos heute von Konzernchefs ernst genommen und gefürchtet. Dabei fordert er regelmässig die grössten Firmen heraus – unbequem, kritisch und konsequent. Der langjährige Direktor der Stiftung Ethos vertritt die Stimmen zahlreicher Aktionäre. In ihrem Namen prangert er die Lohnpolitik grosser Unternehmen an. Ethos setzt sich unter anderem gegen überrissene Managerlöhne und Doppelmandate ein.

Thomas Binggeli, Inhaber Thömus Veloshop und VR-Präsident BMC Group Switzerland

Nominiert als Inhaber und Visionär der Firma Thömus Veloshop, der mit seinen Schweizer Elektrobikes Stromer auf diesem Zukunftsmarkt ganz vorne mitmischt.

Innert weniger Jahre hat Thomas Binggeli aus eigener Kraft aus einem Hobby-Veloladen eine international tätige Firma mit 250 Mitarbeitenden geschaffen. Sein Elektrobike Stromer setzt betreffend Design neue Massstäbe – mit einer Batterie, die im Velorahmen verschwindet. Der Siegeszug der E-Bikes ist noch lange nicht zu Ende, dem umweltschonenden und innovativen Fortbewegungsmittel gehört die Zukunft – und damit auch Thomas Binggeli, der mit seinem Stromer massgeblich an dieser Entwicklung beteiligt ist.

Beni Stöckli jr., CEO Stöckli Swiss Sports AG

Nominiert für die Erfolgsgeschichte mit den Stöckli-Ski. Die einst kleine, aber feine Marke seines Vaters hat Beni Stöckli jr. zum wichtigen Player im Freizeit- und Rennsport gemacht.

Der Skifabrikant Stöckli produziert die letzte Schweizer Skimarke und ist enorm erfolgreich. Im Weltcup spielt Stöckli in der ersten Liga und lässt die grossen Hersteller aus Übersee mitunter alt aussehen. Stöckli ist massgeblich am Erfolg von Gesamtweltcup-Siegerin Tina Maze beteiligt. Zusammen mit seinem Team hat Beni Stöckli jr. die Skis produziert, die die Slowenin zur überlegenen Siegerin machen. Stöckli setzt auf eine familiäre Atmosphäre und viel Swissness. Der Erfolg gibt ihm Recht: Heute ist es wieder chic, Schweizer Skis zu fahren.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Johannes Walter, Graz
    Wer bitte sind "Die Grossen Marken aus Übersee" im Skizirkus? Atomic? Österreich (nicht Übersee) Salomon? Frankreich (nicht Übersee) Rossignol/Dynastar? Frankreich (nicht Übersee) Fischer? Österreich (nicht Übersee) Völkl? Deutschland (nicht Übersee) Elan? Slowenien (nicht Übersee) Nordica? Italien (nicht Übersee) Blizzard? Österreich (nicht Übersee) HEAD? USA? Denkste, war einmal, Niederlande und Österreich (ist auch nicht Übersee) Oder ist mit Übersee eventuel "Überbodensee" gemeint ;-)?
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  • Kommentar von Roman Städler, Zürich
    @Gross; Darüber musste ich auch gleich schmunzeln...eher peinlich, wenn man eine solche Person zu Wahl vorschlägt.
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  • Kommentar von Martin Gross, Winterthur
    Mit Herrn Binggeli wird eine Person nominiert welche als CEO bei BMC zurücktreten muss und eine Firma mit tiefroten Zahlen hinterlässt. Macht das wirklich Sinn? Die Schweiz hat da doch hoffentlich mehr zu bieten.
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    1. Antwort von Marlene Zelger, 6370 Stans
      Tja, die oft fragwürdigen Nominatioen durch den Swiss Award decken sich eben nicht immer mit den Meinungen der kritischen Fernsehpublikums.
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