3D hält jetzt auch im Museum Einzug

  • Samstag, 30. April 2011, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 30. April 2011, 12:40 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Samstag, 30. April 2011, 14:36 Uhr, DRS 4 News
    • Samstag, 30. April 2011, 20:33 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 1. Mai 2011, 0:06 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 1. Mai 2011, 3:33 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 1. Mai 2011, 6:03 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 1. Mai 2011, 11:33 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 1. Mai 2011, 19:30 Uhr, DRS 2
    • Sonntag, 1. Mai 2011, 22:36 Uhr, DRS 4 News

Beiträge

  • 3D hält jetzt auch im Museum Einzug

    Griechische Statuen, römische Münzen oder jede Menge Käfer: Museen horten Berge von grösseren und kleineren Kostbarkeiten. Doch nur ein Bruchteil davon ist ausgestellt. Die meisten Sammlungsobjekte fristen ein Mauerblümchendasein in Kisten und Kellern. Doch das soll sich nun ändern.

    Ein internationales Forschungsteam will die verborgenen Museumsschätze ans Licht holen. Die Forscher bauen ein virtuelles Museumsarchiv auf mit dreidimensionalen Modellen von den Vorlagen im Keller. Diese 3D-Modelle sehen aus wie echt und für den Besucher bringen sie sogar noch mehr als die Originale.

    Anita Vonmont

  • Auf der Spur der ersten Sterne

    Mit dem Urknall entstanden vermutlich vor etwa 16 Milliarden Jahren das Universum und alle Gesetzmässigkeiten der Physik. Darauf war das Universum lange Zeit einfach nur schwarz. Erst 500 Millionen Jahre später entstanden die ersten Sterne. Deren Natur ist eine der grossen Fragen der Kosmologie.

    Eine direkte Beobbachtungsmöglichkeit der ersten Sterne gibt es nicht. Mit einer Lebensdauer von weniger als 30 Millionen Jahre sind sie längst Geschichte. Was es allerdings bis heute gibt, sind Sterne, die aus dem Sternenstaub dieser ersten Sterne entstanden sind.

    Schnelle Rotation

    Ein internationales Forscherteam, das auch die Uni Basel und die Uni Genf umfasste, hat einen dieser Zweitgenerationen-Sternhaufen untersucht. Dabei konnten sie einen chemischen Fingerabdruck dieser Sterne erstellen, der mit dem bisherigen Modellen der Forscher übereinstimmte. Die wiederum besagen, dass diese ersten Sterne unglaublich schnell gedreht haben müssen. Während sich unsere Sonne mit etwa 2 Kilometern pro Sekunde um ihre eigene Achse dreht, drehten sich diese frühen Sterne mit etwa 500 Kilomenter pro Sekunde, sagt Urs Frischknecht, massgeblich beteiligter Astrophysiker von der Universität Basel.

    Christian Heuss

  • Wenn der Wind ausgeweht hat

    Seit der Atomkatastrophe in Fukushima möchten selbst ehemalige AKW-Befürworter einen Wechsel zu alternativen Energieformen wie Wind und Sonne.

    Doch selbst bei diesen scheinbar unerschöpflichen Energiequellen könnte es Grenzen geben, sagt nun ein deutscher Physiker, der die Windkraft untersucht hat.

    Eine Turbine liefert alleine mehr Strom

    Die Idee des Physikers Axel Kleidon vom Max-Planck-Institut in Jena klingt gewagt: Wenn zu viele Windräder gebaut werden, dann könnten sich dadurch die Winde in der Atmosphäre abschwächen. Das kann man schon bei sehr grossen Windanlagen erkennen: Dort liefert eine einzelne Windturbine weniger Strom, als wenn sie alleine stehen würde. Und immer grössere Anlagen werden zunehmend geplant, zum Beispiel in der Nordsee.

    Thomas Häusler