Chemie des Sehens entschlüsselt

  • Samstag, 12. März 2011, 14:36 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 12. März 2011, 14:36 Uhr, DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 13. März 2011, 0:06 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 13. März 2011, 3:33 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 13. März 2011, 6:03 Uhr, DRS 4 News
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    • Sonntag, 13. März 2011, 19:30 Uhr, DRS 2
    • Sonntag, 13. März 2011, 22:36 Uhr, DRS 4 News

Beiträge

  • Wie Tauben den Weg nach Hause finden

    Patrik Tschudin

  • Unterhaltsame Reise durch das Periodensystem

    Für viele zählt das chemische Periodensystem zu den Alpträumen der Schulzeit. Doch was für die Meisten optisch wie ein langweiliger Kreuzworträtsel-Raster aussieht, sieht der US-amerikanische Wissenschaftsautor Sam Kean als spannende Metapher.

    Von Wasserstoff bis Ununoctium reihen sich aktuell die 188 Elementnamen in der Tabelle des Periodensystems aneinander. Für die Meisten kein besonders spannender Anblick. Doch Wissenschaftsautor Sam Kean sieht darin die faszinierende Gestalt einer Burg, mit einem Türmchen links und einer respektablen Befestigung rechts.

    Wie ein begabter Fremdenführer geleitet er den Leser in einem neuen Buch mit einer Mischung aus Anekdoten und Fakten durch die Geheimnisse dieser Burg - vom Türmchen mit Wasserstoff hinunter zu den Tiefen des Korridors der Giftmörder mit Blei, Thallium und Polonium. Madeleine Amberger hat den Autor in Washington getroffen.

    Madeleine Amberger

  • Chemie des Sehens entschlüsselt

    Wie funktioniert das menschliche Sehen? Diese Frage ist schwieriger zu beantworten, als sie tönt. Denn die Reihe an komplizierten Reaktionen im Auge sind noch nicht alle genau verstanden. Nun hat ein internationales Forschungsteam eine Grundstruktur des Sehens entschlüsselt.

    In der Fachzeitschrift «Nature» haben die Forscher diese Woche gezeigt, wie die Lichtrezeptoren auf der Netzhaut Signale vom Auge  an das Hirn weiterleiten. Mit diesem Wissen, so hoffen die Forscher, könnten sich in Zukunft manche Augenkrankheiten lindern oder vielleicht gar heilen lassen.

    Neue Erkenntnisse zum Protein «Rhodopsin» Ein wichtiger Teil des Sehprozesses ist das Protein Rhodopsin, das man in den stäbchenförmigen Sinneszellen der Augennetzhaut findet. Rhodopsin sorgt dafür, dass der Mensch Kontraste und Linien erkennen kann - bei Tag, aber auch, wenn es dunkel ist. Das Protein ist schon recht gut erforscht, bisher kannte man dieses Sehpigment jedoch nur im inaktiven, «dunklen» Zustand. Dem Forschungsteam vom Paul Scherrer Institut in Villigen gelang es nun, den «belichteten», aktiven Zustand von Rhodopsin zu beobachten. Und dieser verrät Neues über den Seh-Prozess.

    Anita Vonmont