Das Pest-Bakterium ist erstaunlich modern

  • Samstag, 15. Oktober 2011, 12:40 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 15. Oktober 2011, 12:40 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Samstag, 15. Oktober 2011, 14:36 Uhr, DRS 4 News
    • Samstag, 15. Oktober 2011, 20:33 Uhr, DRS 4 News
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    • Sonntag, 16. Oktober 2011, 19:30 Uhr, DRS 2
    • Sonntag, 16. Oktober 2011, 22:36 Uhr, DRS 4 News

Beiträge

  • Das Pest-Bakterium ist erstaunlich modern

    Kaum eine Seuche in der Menschheitsgeschicht war derart furchtbar wie die Pest. Welcher Krankheitserreger dahintersteckte war lange Zeit umstritten.

    Erst seit kurzem ist klar: Es ist ein Bakterium, das es noch heute gibt: der Erreger der so genannten Beulenpest, eine seltene Krankheit, die gut mit Antibiotika behandelt werden kann.

    Nun haben Wissenschaftler das Erbgut des mittelalterlichen Pesterregers aus den Zähnen von über 600 Jahre alten menschlichen Skeletten isoliert und analysiert.

    Sie haben dabei herausgefunden, dass die Gene des alten Pestbakteriums komplett identisch sind mit den Genen des heutigen, viel harmloseren Pesterregers.

    Odette Frey

  • Kochen kann tödlich sein

    Jährlich sterben zwei Millionen Frauen und Kinder an Lungenkrankheiten, verursacht durch den Rauch offener Feuerstellen in ihren Hütten und Häusern. Kochen ohne Rauchabzug ist global gesehen sogar die häufigste Todesursache durch physikalische oder chemische Umweltbedingungen.

    Staatliche Hilfsprogramme, Nichtregierungs-Organisationen und private Initiativen kämpfen seit Jahren gegen dieses Problem. Mit mässigem Erfolg.

    Katharina Bochsler

  • Wenn der Physiker mit dem Soziologen

    Die Wissenschaft ist in unzählige Disziplinen unterteilt. Immer öfter jedoch scheint eine wissenschaftliche Disziplin alleine für die Lösung von komplexen Problemen nicht mehr auszureichen. Forscher aus verschiedenen Disziplinen schliessen sich also zusammen.

    Interdisziplinäre Forschung ist «en vogue».

    Doch erwächst daraus wirklich bessere Forschung? Mehr Erkenntnis, als wenn jede Disziplin auf eigene Faust geforscht hätte? Unter anderem darüber diskutierten vor kurzem in Bern Forscher aus aller Welt, an der Konferenz des Netzwerks für transdisziplinäre Forschung.

    Pascal Biber