Der Teilchenbeschleuniger als Musikinstrument

  • Samstag, 3. September 2011, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 3. September 2011, 12:40 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Samstag, 3. September 2011, 14:36 Uhr, DRS 4 News
    • Samstag, 3. September 2011, 20:33 Uhr, DRS 4 News
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    • Sonntag, 4. September 2011, 19:30 Uhr, DRS 2
    • Sonntag, 4. September 2011, 22:36 Uhr, DRS 4 News

Beiträge

  • Der Teilchenbeschleuniger als Musikinstrument

    Seit letztem Jahr ist er am Forschungszentrum Cern in Genf in Betrieb - der LHC, der stärkste Teilchenbeschleuniger aller Zeiten. Dabei entstehen enorme Mengen an Messdaten. Diese Daten hat ein Team aus Physikern und Künstlern nun in Klänge umgewandelt.

    Diese «Sonifikation», also die Verklanglichung von Daten kenn man in der Wissenschaft bereits. Zum Beispiel beim Geigerzähler, dessen Knacken die Häufigkeit von radioaktiven Zerfällen angibt oder beim Sonar, das auf Schiffen die Entfernung unter Wasser misst - je grösser die Distanz, desto länger der Abstand der Töne.

    Auch beim LHC könnten tönende Daten durchaus der Wissenschaft dienen. Sie würden nämlich die Überwachung in den LHC-Kontrollräumen massgeblich erleichtern.

    Frank Grotelüschen

  • Neue Regelungen in der Organspende

    Seit gut 40 Jahren gilt der so genannte Hirntod als das Kriterium, wenn es darum geht einem Menschen Organe für eine Transplantation zu entnehmen. Innerhalb diese Spendergruppe gibt es Menschen, bei denen auch das Herz still steht.

    Einige Spitäler der Schweiz möchten wegen Organmangel nun auch diese Gruppe als Spender nutzen - entsprechende Programme sollen diesen Herbst starten.

    Die allermeisten Hirntoten sehen auf den ersten Blick nicht aus wie Tote: sie haben einen Herzschlag, sind warm und können mit Hilfe von Beatmungsgeräten atmen. Doch ihr Gehirn ist irreversibel tot. Bei den Herztoten hat zusätzlich auch das Herz aufgehört zu schlagen. Solche herztoten Organspender gab es in der Schweiz bereits früher: bis vor vier Jahren an den Universitätsspitälern Zürich und Genf.

    Odette Frey

  • Kein Geld für neue Wettersatelliten in den USA

    Vor einer Woche tobte Hurrikane Irene über die Ostküste der USA. New York sperrte, erstmals in der Geschichte, die U-Bahn zu. Es gab kein Theater, kein Kino, keine Sportveranstaltungen. Der Big Apple glich fast einer Geisterstadt. Bewohner in flachen Küstenregionen wurden evakuriert.

    Die Grundlage für all diese Vorsichtsmassnahmen boten präzise Wetterprognosen. Doch ob diese auch in Zukunft so genau ausfallen werden, ist die Frage.

    Madeleine Amberger