Die verhängnisvolle Jagd auf Dschungelfleisch

  • Samstag, 16. Oktober 2010, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 16. Oktober 2010, 12:40 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Samstag, 16. Oktober 2010, 14:36 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 17. Oktober 2010, 0:06 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 17. Oktober 2010, 6:03 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 17. Oktober 2010, 19:30 Uhr, DRS 2
    • Sonntag, 17. Oktober 2010, 22:36 Uhr, DRS 4 News

Die illegale Jagd auf Wildtiere ist in gewissen Wäldern Asiens, Afrika und Südamerika ein verheerendes Problem. Forscher haben nun in Ecuador die Jagd auf das Dschungelfleisch - dem Bushmeat - untersucht und ziehen verhängnisvolle Schlüsse: ein Augenschein vor Ort.

Weitere Themen:

Die Weltgesundheitsorganisation WHO veröffentlicht ihren ersten Bericht zu den sogenannten vernachlässigten Krankheiten - und erntet Kritik.

Wenn Jugendliche für den Klimawandel sensibilisiert werden sollen - ein Rundgang durch die Basler Ausstellung «2 Grad».

Beiträge

  • Die verhängnisvolle Jagd auf Dschungelfleisch

    Die illegale Jagd auf Wildtiere ist in gewissen Wäldern Asiens, Afrika und Südamerika ein verheerendes Problem. Forscher haben nun in Ecuador die Jagd auf das Dschungelfleisch - dem «Bushmeat» - untersucht und ziehen verhängnisvolle Schlüsse.

    Ab Montag beraten im japanischen Nagoya die Vertreter von 193 Staaten darüber, wie der stetige Verlust an biologischer Vielfalt vermindert werden kann. Eine Herkules-Aufgabe, denn die Natur wird von vielen Seiten bedrängt, zum Beispiel durch die Überfischung der Meere oder die Abholzung der Regenwälder.

    Kaum mehr Tiere grösser als eine Ratte

    Etwas weniger bekannt ist das Phänomen des «Bushmeats», der Jagd auf Wildtiere. In Teilen Asiens, Afrikas und Südamerikas werden diese so stark gejagt, dass Experten vom «Syndrom der leeren Wälder» sprechen: Zwar stehen dort die Bäume des Dschungels noch, aber es gibt kaum mehr Tiere, die grösser sind als eine Ratte. In Ecuador haben Forscher nun die Auswirkungen und die Hintergründe der Wilderei untersucht.

    Thomas Häusler

  • Ausstellung zu den Hintergründen des Klimawandels

    Seit zwei Wochen wird die Ausstellung «Zwei Grad Celsius - Das Wetter, der Mensch und sein Klima» des deutschen Hygienemuseums auch in Basel gezeigt - mit zusätzlichen Schweizer Ausstellungsstücken.

    Zielgruppe der Ausstellung sind erklärtermassen auch Schulklassen. Die Jugendlichen sollen mehr über die Hintergründe und die Dringlichkeit der Diskussionen rund um den Klimawandel erfahren.

    Doch kommt das auch an bei den Schülerinnen und Schülern? Pascal Biber hat die Klasse 3a des Gymnasiums Bäumlihof in Basel an die Ausstellung begleitet.

    Pascal Biber

  • Neue Strategie gegen vernachlässigte Krankheiten

    Schlafkrankheit, Flussblindheit und Bilharziose gehören zu den so genannten vernachlässigten Tropenkrankheiten. Gegen sie entwickelt die Industrie keine neuen Medikamente. Das will die WHO nun ändern.

    Die vernachlässigten Tropenkrankheiten kommen vor allem in ärmeren Ländern südlich der Sahara, in Südamerika und in Teilen Asiens vor. Dabei handelt es sich meist um chronische Infektionen und langwierige Erkrankungen, die man nicht sofort als Krankheit erkennt. Viele davon werden durch Würmer übertragen.

    WHO mit neuer Strategie

    Diese Woche hat die Weltgesundheitsorganisation WHO eine neue Strategie  gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten vorgestellt. Man will mit einem Medikament, das Würmer abtötet, die Krankheiten präventiv und flächendeckend bekämpfen.

    Christian Heuss