Forscher lüften ein Rätsel der Wikinger

  • Samstag, 5. Februar 2011, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 5. Februar 2011, 12:40 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 6. Februar 2011, 19:30 Uhr, DRS 2
    • Sonntag, 6. Februar 2011, 22:36 Uhr, DRS 4 News

Beiträge

  • Forscher lüften ein Rätsel der Wikinger

    Die Wikinger sind bekannt als Seefahrer-Volk: Ihre nautischen Fähigkeiten müssen überragend gewesen sein. Vieles davon ist noch rätselhaft, doch jetzt sind Forscher einem dieser Navigationsgeheimnisse auf der Spur.

    Der Kompass kannten sie vermutlich nicht - dafür waren die Wikinger gute Beobachter: Sie benutzten regelmässige Ansammlungen von Meeresvögeln, Robben oder Walen, um damit ihre Position zu bestimmen. Um aber nach Island oder noch weiter westlich zu gelangen, brauchte es ein anderes Hilfsmittel - die Sonne.

    Sagenumwobener Sonnenstein

    Durch die Beobachtung der Sonne lernten die Seefahrer, immer entlang der selben geographischen Breite zu segeln. Doch was, wenn die Sonne durch Wolken oder Nebel verdeckt war? Eine mögliche Antwort könnte der rätselhafte Sonnenstein aus der Sigurdsage sein.

    Thomas Häusler

  • Neue Standards für wissenschaftliche Beratung

    Ob Schweinegrippe, Jugendgewalt oder Klimaerwärmung - bei komplexen Sachverhalten brauchen Politiker oft Expertenwissen.

    Mit der Nachfrage seien aber auch die Probleme gestiegen, sagen die «Akademien der Wissenschaften Schweiz»: Die Glaubwürdigkeit stehe auf dem Spiel, wenn sich die Wissenschaftler nicht an gewisse Standards bei der Beratung hielten.

    Solche Standards haben nun die Akademien als «Empfehlungen» veröffentlicht. Gefragt ist mehr Selbstkontrolle Seitens der Wissenschaft. Wir haben mit dem Politologen Fritz Sager von der Universität Bern unterhalten. Er war Mitglied der Arbeitsgruppe, welche die Empfehlungen ausgearbeitet hat.

    Odette Frey

  • Eisiges Archiv für Wildtiere

    Das Artensterben auf unserem Planeten ist rasant wie nie. Einige Forscher haben deshalb einen verzweifelten Entschluss gefasst: Wenn sie schon nicht die Tiere selbst retten können, wollen sie wenigstens ihre lebendigen Zellen konservieren.

    Auf diese Weise können die Forscher wichtige Informationen über das Tier, sein Erbgut, für die nächsten Forschergenerationen erhalten. Weltweit entstehen immer mehr solcher Kryobanken - eine Art «eisiges Archiv». Eine davon ist die deutsche Zellbank für Wildtiere Alfred Brehm in Lübeck, kurz: Cryo-Brehm.

    Marieke Degen