Ingenieure kritisieren mangelnden Erdbebenschutz

  • Samstag, 19. März 2011, 12:40 Uhr
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    • Samstag, 19. März 2011, 12:40 Uhr, DRS 2
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    • Samstag, 19. März 2011, 14:36 Uhr, DRS 4 News
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    • Sonntag, 20. März 2011, 22:36 Uhr, DRS 4 News

Beiträge

  • Ingenieure kritisieren mangelnden Erdbebenschutz

    Weltweit diskutieren und analysieren Fachleute die Ursachen, die zur Katastrophe in Fukushima geführt haben. Deutlich kritisiert werden vor allem die mangelnden Sicherheitsvorkehrungen.

    Die Kritik richtet sich dabei an Tepco, die Betreiberfirma des Kernkraftwerks in Fukushima. Sie habe es versäumt, präventive Massnahmen zu treffen, um ein Unglück, wie es jetzt eingetreten ist, zu vermeiden. 

    Einer der kritischen Experten ist Martin Koller. Er ist Erdbeben-Ingenieur und sitzt im Präsidium der Europäischen Vereinigung für das Erdbeben-Ingenieurwesen.

    Thomas Häusler

  • Seismologen analysieren die Daten des Erdbebens

    Das verheerende Erdbeben, das zur Katastrophe in Japan führte, wurde aus dem All beobachtet. Satelliten haben die Daten des Bebens vom 11. März mit der Magnitude 9 aufgezeichnet. Jetzt beginnen die Auswertungen dieser Daten.

    Wissenschaftler des deutschen GeoForschungszentrum GFZ in Potsdam analysieren die Daten von über 500 GPS-Station. Die ersten Resultate dieser enormen Datenmenge erläutert GFZ-Erdbeben und Vulkan-Experten Thomas Walter.

    Katharina Bochsler

  • Japan steht vor einer fast unlösbaren Aufgabe

    Die Dreifach-Katastrophe in Japan übersteigt jegliche Vorstellungskraft. Ein Erdbeben, das zu den stärksten in den letzten 100 Jahren gehört; ein Tsunami, der weite Küstenstriche überrollt. Und dann als Folge von all dem eine Nuklearkatastrophe, die noch nicht überstanden ist.

    Was es jetzt in Japan braucht ist ein hoch-professionelles Katastrophenmanagmenet - Spezialisten, die wissen wie solche Katastrophen bewältigt werden können.

    Claire Rubin ist Expertin für Katastrophen-Management mit einem eigenen Institut in Washington. Sie erforscht die Bewältigung von Naturkatastrophen seit über 30 Jahren.

    Christian Heuss