Japan und die Bewältigung der grossen Katastrophe

  • Samstag, 10. März 2012, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 10. März 2012, 12:40 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Samstag, 10. März 2012, 14:36 Uhr, DRS 4 News
    • Samstag, 10. März 2012, 20:33 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 11. März 2012, 0:06 Uhr, DRS 4 News
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    • Sonntag, 11. März 2012, 22:36 Uhr, DRS 4 News
    • Montag, 12. März 2012, 0:06 Uhr, DRS 4 News
    • Montag, 12. März 2012, 4:33 Uhr, DRS 4 News

Beiträge

  • Die Erdbebenvorhersage bleibt schwierig

    Rund 300 Kilometer östlich von Fukushima, draussen im Pazifik, am Meeresboden, dort zieht die Naht in der Erdkruste vorbei. Es ist diese Stelle im Meer, wo das verheerende Unglück von Fukushima seinen Anfang nahm.

    Die Naht verläuft von der Halbinsel Kamtschatka tausende Kilometer nördlich, bis viele Tausend Kilometer südlich von Fukushima, bis zur Insel Guam.

    Mit einer Geschwindigkeit von acht Zentimetern pro Jahr schiebt sich der gesamte ozeanische Pazifikboden nach Westen und - entlang dieser Naht - unter die kontinentale asiatische Platte.

    Erdbeben sind in dieser so genannten Subduktionszone selbstverständlich. Das wissen alle. Aber wann ereignen sie sich? Die Vorhersage ist und bleibt schwierig.

    Patrik Tschudin

  • Die Erforschung der tödlichen Flut

    Wissenschaftler haben die Spur des Tsunsamis akribisch erfasst, der vor einem Jahr Tod und Verwüstung in Japan verursachte. Sie erstellten die bisher grösste Tsunami-Datensammlung. um für die Zukunft daraus zu lernen.

    Den Forschern geht es um genauere Vorhersagen für einen besseren Schutz von Bevölkerung, Infrastruktur und technischen Anlagen - wie beispielsweise Atomkraftwerke.

    Doch bisher war Tsunami-Forschern ausgerechnet der Zugang zu jenem Küstenabschnitts verwehrt, wo sich die havarierte Atomanlage von Fukushima befindet.

    Vor wenigen Wochen durfte nun zum ersten Mal drei Wissenschaftler die geschlossenen Zone im 20-Kilometer-Radius von Fukushima besuchen.

    Katharina Bochsler

  • Japan und die Bewältigung der grossen Katastrophe

    In Japan beginnt das grosse Aufräumen. Ein Jahr nach Erdbeben, Tsunami und Atom-Katastrophe will sich die Regierung an die Beseitigung der Spuren machen, die das Desaster hinterlassen hat. Radioaktivität, Schlamm und Trümmer sollen weg.

    Doch Wissenschaftler warnen vor überstürzter Eile. Sie möchten den Hergang der Ereignisse und den Status Quo besser verstehen, um eine effizientere Bewältigung der Katastrophe zu ermöglichen. Doch an qualitativ guten Daten fehlt es seit Anbeginn.

    Katharina Bochsler

  • Die Lehren der Atomindustrie aus Fukushima

    Die Skepsis gegenüber dem Atomstrom hat nach Fukushima weltweit zugenommen. Deutschland und die Schweiz wollen aussteigen. Weltweit fordern die Behörden von AKW-Betreibern, dass sie die Sicherheit ihrer Anlagen nachrüsten und verbessern.

    Ist mit Fukushima die Atomstrom-Produktion grundsätzlich zu einer unsicheren Technologie geworden? Und welche Erkenntnisse und Lehren haben AKW-Experten aus den Ereignissen von Fukushima gezogen?

    Christian Heuss

Moderation: Odette Frey, Redaktion: Patrik Tschudin