Neuer Test für Down-Syndrom

  • Samstag, 17. Dezember 2011, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 17. Dezember 2011, 12:40 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 18. Dezember 2011, 19:30 Uhr, DRS 2

Beiträge

  • Neuer Test für Down-Syndrom

    In Deutschland und in der Schweiz kommt ein neuer Bluttest für das Down-Syndrom auf den Markt. Dieser neue Test kann das Syndrom beim Fötus fast gleich zuverlässig feststellen, wie es bis anhin mit der Fruchtwasseruntersuchung und der Mutterkuchenbiopsie möglich war.

    Das Down-Syndrom, auch Trisomie 21 genannt, gehört zu den häufigsten angeborenen Behinderungen. Jedes 700. Kind kommt heute mit dieser Chromosomenstörung zur Welt. 

    Der neue Bluttest hat einen entscheidenden Vorteil: Er birgt für werdende Mütter kein Risiko. Doch der Test wirft auch Fragen auf.

    Anita Vonmont

  • Computer musizieren wie Menschen

    Kaum zu glauben, aber wahr: Auch Musik kann man vermenschlichen. Computermusik nämlich, die eigentlich nicht vom Menschen gemacht ist.

    Musik gespielt von einem Computer klingt gerne maschinell und unmusikalisch. Doch auch solche Computermusik lässt sich vermenschlichen, so dass sie klingt wie von einem Musiker gespielt.

    Möglich macht das ein Computerprogramm des Max-Planck Instituts für Dynamik und Selbstorganisation, das sich mit mathematischen Zeitreihen beschäftigt - also nicht unbedingt mit Pop oder klassicher Musik.

    Andreas Engel

  • Chemotherapie kann das Hirn schädigen

    Krebspatienten klagen nach einer Chemotherapie häufig, sie hätten Mühe mit dem Gedächtnis, dem Lernen oder der Organisation ihres Alltags. Jüngste Studien zeigen, dass die Therapie das Gehirn schädigen kann.

    Bislang ging man davon aus, dass Probleme nach einer Chemotherapie, durch körperliche und psychische Erschöpfung verursacht werden. Das kann zwar durchaus sein, ist aber bei vielen Patientinnen und Patienten nicht die ganze Wahrheit.

    Erst seit kurzem tauchte unter Krebsforschern den Verdacht auf, dass auch die Chemotherapie selber das Hirn schädigen kann. In den letzten Wochen wurden mehrere Studien zum Thema veröffentlicht, die diesen Verdacht bestätigen.

    Katharina Bochsler

Moderation: Patrik Tschudin, Redaktion: Christian Heuss